Was ist Borussia Commondale

Die Idee

Eigentlich wollte Rolf-Arnd Marewski nur herausfinden, was deutsche Fußballfans während der WM in Südafrika erwartet. Dass er schließlich vor Ort einen Fußballverein gründen würde, ahnte er dabei nicht.

 

Muzi und sein Bruder MkhuzeniMuzi (r.) und sein Bruder Mkhuzeni (l.)

 

Bei einem Besuch der evangelisch-lutherischen Gemeinde Augsburg in Commondale, im südlichsten Zipfel der Provinz Mpumalanga, bot sich ihm die Gelegenheit, seine Erfahrungen und Netzwerke der Sozialarbeit durch Sport nachhaltig einzubringen. In der von deutschstämmigen Farmern gegründeten und unterhaltenen Gemeinde übernehmen schwarze, von christlichen Werten geprägte „peer educators“, zunehmend soziale Aufgaben. Der 25-jährige Muzi Hlatshwayo kümmert sich um die vielen Jugendlichen, die ohne Perspektive auf der Straße leben.

 

Mandla und Muzi - neues TrikotMandla und Muzi - Neues Trikot!

 

Als Muzi Hlatshwayo im Gespräch mit dem Dortmunder erklärte, er wisse nicht, wie er die Jugendlichen erreichen könne, hatte Marewski die zündende Idee: „Gründe einen Fußballverein!“. Gesagt, getan. Das war - in Anlehnung an den BVB - die Geburtsstunde von „Borussia Commondale“. „Durch den Aufbau eines Fußballvereins schafft man Strukturen für junge Menschen, um sie wieder erreichbar zu machen und an die Gemeinde zu binden“.

Durch seine Arbeit im Fan Projekt Dortmund e.V. wurde Marewski dazu animiert „seine jugendlichen Fußballfans“ in Dortmund mit in dieses Projekt einzubeziehen, um auch hier den Aufbau eines Fußballvereins als pädagogisches Mittel zu nutzen.

 

Borussia Commondale BannerBorussia Commondale Banner

 

So soll durch gezielte Förderung der Fähig- und Fertigkeiten jugendlicher Dortmunder Fußballfans ein Vereinsaufbau mit demokratischen Strukturen in Südafrika unterstützt und ermöglicht werden. Gleichzeitig profitieren auch in Deutschland sämtliche Beteiligte des Projekts von den unwiederbringlichen Erlebnissen und Erfahrungen, die ein Aufenthalt in Südafrika in sich birgt.

 

Muzi Hlatshwayo

Muzi, 31 Jahre alt, stammt aus Commondale, Mpumalanga, South Afrika und hat dort vor ungefähr 2 Jahren (anläßlich der WM) den Fussballclub Borussia Commondale gegründet. Die Mitglieder kommen zum größten Teil aus ärmlichen Verhältnissen, Arbeitslosen und sozial Schwachen, denen er damit eine Perspektive gegeben hat.
Er war jetzt in Deutschland und wurde sogar vom Dortmunder Oberbürgermeister Sierau empfangen. Zweimal konnte er sogar mit unserer 1. Mannschaft mittrainieren und war sehr happy, dass man ihm die Erlaubnis dazu erteilt hat.

Mpumalanga

Commondale

 

Mpumalanga (vor 2002 Eastern Transvaal) ist eine südafrikanische Provinz im Nordosten der Republik. Auf einer Fläche von 79.512 km² leben 3.364.579 Einwohner (Stand 2001). Die Hauptstadt ist Nelspruit.

Im Norden grenzt Mpumalanga an die Limpopo-Provinz, im Osten an die Staaten Swasiland und Mosambik; im Süden liegen die Provinzen KwaZulu-Natal und Freistaat, westlich davon Gauteng. Innerhalb der Provinz liegt der Südteil des Kruger-Nationalparks.

Mpumalanga ist Partnerregion des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Wikipedia

Offizielle Internetseite: http://www.mpumalanga.gov.za

NRWMpumalanga

Partner: NRW und Mpumalanga

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Kontakt
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Fußball

Südafrika Borussia Commondale

Steilpass in ein neues Leben

Die Spieler in Afrika können von einem richtigen Fußballplatz wie ihn die Kicker in Europa gewohnt sind nur träumen - Ehrgeiz und Spaß sind aber nicht minder vorhanden. (Quelle: ZDF)
Die Spieler in Afrika können von einem richtigen Fußballplatz wie ihn die Kicker in Europa gewohnt sind nur träumen - Ehrgeiz und Spaß sind aber nicht minder vorhanden. (Quelle: ZDF)

von Jan Kampmann

Die Provinz Mpumalanga im Nordosten des Landes ist der "Kohlenpott" Südafrikas: Rund 80 Prozent der landesweiten Produktion werden in der Partnerregion von Nordrhein-Westfalen abgebaut. Und noch etwas haben die Regionen gemein: In der Gemeinde Commondale genießt der Deutsche Meister Borussia Dortmund nahezu kultische Verehrung - und hat in "Borussia Commondale" ein sportliches Pendant. 

Als BVB-Fanprojektleiter Rolf-Arnd Marewski im Vorfeld der Fußball-WM 2010 in der lutherischen Gemeinde Augsburg in Commondale soziale Projekte gegen das dort grassierende HI-Virus vorantrieb, traf er auf Streetworker Muzi Hlatshwayo. Der suchte Marewskis Rat: „Muzi wusste nicht, wie er die Jugendlichen in Commondale erreichen sollte“, erzählt der 55-Jährige, „da hab ich ihm geraten, einfach einen Fußballklub zu gründen“. Nach einem Namen musste nicht lange gesucht werden – Borussia Commondale hatte fortan nicht nur die schwarz-gelben Vereinsfarben, sondern auch das Gründungsjahr „09“ mit seinem Vorbild aus Deutschland gemein.

 

 

Resozialisierung und Familienersatz

 

Aus der eigenen Portokasse rief der BVB-Fanprojektleiter einen Förderverein ins Leben, mobilisierte von Siggi Heldt bis zum bekennenden Schalke-Fan Manni Breuckmann namhafte Unterstützer und reiste mit einer Delegation aus Dortmund nach Commondale. Die Idee schlug ein, von der Resozialisierung bis zum Familienersatz reicht die Bedeutung des Vereins bei den Jugendlichen. Umgekehrt möchte Marewski irgendwann einmal mit einer Gruppe Dortmunder Ultras nach Südafrika reisen, damit diese dort „mal die Schüppe in die Hand nehmen und etwas für’s Leben lernen“.

 

 

Auf der vereinseigenen Facebook-Seite konnten die Unterstützer in Deutschland derweil beobachten, dass bereits die ersten Pakete mit ausrangierten Trikots und Fußballschuhen auch auf widrigstem Untergrund für leidenschaftlich ausgetragene Duelle sorgten. Wenig später entdeckte auch Muzi Hlatshwayo das soziale Netzwerk als digitales Tor zur Welt: mit dem Smartphone trotzte der vom Förderverein finanziell unterstützte Vereinsvorsitzende einer mehr als unzuverlässigen Stromversorgung in seinem Ort. So fand Hlatshwayo Anschluss zur deutschen BVB-Fangemeinde, die den Exoten von der südlichen Welthalbkugel schnell in ihr Herz schloss.   

 

 

 

Einmal im Leben ins BVB-Stadion

 

Auch Bruno Fridrikas-Oltmann staunte nicht schlecht, als seine mittlerweile über 6000 BVB-Fans zählende Facebook-Gruppe Zuwachs aus dem Land der „Bafana Bafana“ bekam. „Ich hab hier einen Südafrikaner“, berichtete er seiner Lebensgefährtin Klaudia stolz, die bald ebenfalls in Chat-Gesprächen mit dem Facebook-Freund aus Südafrika versank. Besonders die Lebensgeschichte des 31-Jährigen berührte das Pärchen aus Unna: nachdem 2001 seine Mutter gestorben war, verschied vier Jahre später auch der Vater von Muzi Hlatshwayo – und die eingefleischten Borussen avancierten plötzlich zu virtuellen Pflegeeltern, 14.000 Kilometer entfernt.

 

Muzi Hlatshwayo (l.) mit einem BVB-Fanprojektbetreuer / Quelle: ZDF

Muzi Hlatshwayo (l.) bespicht sich mit einem BVB-Fanprojektbeauftragten
Quelle: ZDF

 

Nur ein Vierteljahr später durften Bruno und Klaudia ihren "Ziehsohn" in Schwerte zum ersten Mal persönlich in den Arm nehmen und mit wärmenden BVB-Fantextilien für die deutsche Kälte rüsten. Während eines achttägigen Aufenthalts im deutschen Kohlenpott – einer für ihn völlig fremden und aufregenden Welt – warb der Botschafter aus Commondale um Unterstützung aus Politik und Wirtschaft, erfüllte sich mit einem Stadionbesuch bei der Borussia seinen Lebenstraum und schloss unzählige Freundschaften per Handschlag statt Mausklick.

 

 

Einzig und allein sein frommer Wunsch, dem Probekick bei einem lokalen Kreisligisten könnte ein langfristiges Engagement folgen, blieb unerfüllt. Für seine Schützlinge in Commondale hat Teammanager Hlatshwayo diese Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.

 

Kommentare

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Kommentare: 3
  • #1

    Muzi (Donnerstag, 28 März 2013 21:01)

    Its Ayobaaa the whole time.....

  • #2

    u=5544 (Sonntag, 21 April 2013 14:45)

    I just shared this upon Myspace! My buddies will definitely enjoy it!

  • #3

    Muzi (Donnerstag, 03 Oktober 2013 15:18)

    Wow u=5544 you are amazing my friend and I can be contacted here muzi@borussiacommondale.com

Stellenbosch Libertas Choir

Das Benefizkonzert der evangelischen Kirche mit dem »Stellenbosch Libertas Choir« am 09.12.2012 war ein großer Erfolg! Neben dem »Stellenbosch Libertas Choir« und dem Projekt »Kirche und Wirtschaft gegen HIV&AIDS« darf sich der »Förderverein Borussia Commondale« über eine sensationelle Spende freuen: 1.034,10 Euro!!! Vielen, vielen Dank an den »Stellenbosch Libertas Choir« und der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen sowie »möwe« (Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen)!!!

Das Banner für eure Homepage

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