Ballspielverein Borussia Dortmund 1909 e.V.

Voller Name Ballspielverein Borussia 09 e. V.
Dortmund
Gegründet 19. Dezember 1909
Vereinsfarben Schwarz-Gelb
Stadion Signal Iduna Park
(Westfalenstadion)
Plätze 80.552
Präsident Reinhard Rauball
Trainer Jürgen Klopp
Homepage www.bvb.de
Liga Fußball-Bundesliga

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund (kurz: Borussia Dortmund, BVB oder BVB 09) ist ein Fußballverein aus Dortmund. Der Verein zählt zu den erfolgreichsten Clubs Deutschlands: Neben sechs deutschen Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen gewann der BVB 1966 den Europapokal der Pokalsieger (und damit als erster deutscher Verein überhaupt einen Europapokal) und 1997 die Champions League. Im selben Jahr konnte auch der Weltpokal nach Dortmund geholt werden. Die erste Herrenmannschaft der Borussia spielt aktuell in der Fußball-Bundesliga und belegt in deren ewiger Tabelle den 5. Platz.

Obwohl Borussia Dortmund ursprünglich als Fußballverein gegründet wurde, besitzt der Club heute auch erfolgreiche Handball- und Tischtennisabteilungen sowie eine gleichberechtigte Fan- und Förderabteilung, die die Belange der Anhänger des Vereins vertritt. Die Zahl der Vereinsmitglieder beläuft sich auf etwa 33.000. Seit November 1999 sind die Lizenzspielerabteilung der Borussia sowie die zweite Mannschaft und die A-Jugend in die börsennotierte Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ausgelagert.

Vereinsgeschichte

1909 bis 1911 – Die Gründung des Vereins

Dortmunder Dreifaltigkeitskirche
Dortmunder Dreifaltigkeitskirche

Im November 1901 wurde die katholische Jünglingssodalität „Dreifaltigkeit“ als Jugendorganisation der gleichnamigen Gemeinde in der Flurstraße im Dortmunder Nordosten gegründet. Die Gemeinde war kurz zuvor im Zuge der Immigration polnischer Arbeitskräfte entstanden und diente der Integration der Zugezogenen ins protestantisch geprägte Dortmund. Die Mitglieder der Sodalität waren zum großen Teil junge Stahlarbeiter und Bergleute, die sich nicht nur am kirchlichen Leben beteiligten, sondern sich auch sportlich betätigten, zunächst beim Turnen und in der Leichtathletik. Aber spätestens seit 1906 wurde auf den Feldern und Wiesen rund um den Borsigplatz auch regelmäßig Fußball gespielt. Im selben Jahr wurde Kaplan Hubert Dewald Vorsitzender der Jünglingssodalität und wandte sich energisch sowohl gegen das „rohe“ und „wilde Treiben“ auf dem Fußballplatz als auch gegen das kulturelle Umfeld rund um den Sport. So setzte er unter anderem sonntags nachmittags eine zusätzliche Andacht an, um das Fußballspielen zu unterbinden, und verlangte von den Fußballern, ihre Treffen nicht mehr im Wirtshaus „Zum Wildschütz“ in der Oesterholzstraße 60 abzuhalten, sondern das Pius-Gemeindehaus dafür zu nutzen.

Die schwelenden Konflikte zwischen der Leitung der Sodalität und den jungen Sportlern gipfelten schließlich in der Gründung der Borussia. Am 19. Dezember 1909, dem vierten Adventssonntag, trafen sich ca. 50 Mitglieder der Sodalität in einem Nebenraum des Wildschützes, um über die Gründung eines von der Kirche unabhängigen Vereins zu beraten. Während des Treffens wurde heftig über die Trennung von der Gemeinde debattiert, eine Reihe der Teilnehmer verließ nach etwa einer Stunde die Sitzung und informierte Kaplan Dewald über die bevorstehende Gründung des Vereins. Dieser traf wenig später vor der Gaststätte ein, um die Sitzung aufzulösen, der Zutritt wurde ihm jedoch verweigert. Die 18 verbliebenen Personen – Franz und Paul Braun, Heinrich Cleve, Hans Debest, Paul Dziendzielle, Franz, Julius und Wilhelm Jacobi, Hans Kahn, Gustav Müller, Franz Risse, Fritz Schulte, Hans Siebold, August Tönnesmann, Heinrich und Robert Unger, Fritz Weber sowie Franz Wendt – gründeten noch am selben Abend den Verein.

 

Wildschütz
Wildschütz

Da die Gründung spontan und unvorbereitet ablief, gab es vor Beginn der Versammlung keine Namensvorschläge. Einer Anekdote zufolge wurde der Zusatz „Borussia“ gewählt, weil es sich um den Namen des im Wildschütz ausgeschenkten Bieres der Borussia-Brauerei handelte, die unweit des Borsigplatzes ihren Sitz hatte. Die Namenswahl ist daher wohl nicht als bewusster Ausdruck eines Nationalstolzes zu verstehen, auch wenn „Borussia“ die latinisierte Bezeichnung für Preußen ist.

Nachdem Kaplan Dewald die Mitglieder der Borussia in der Messe am Heiligen Abend der Spaltung der Dreifaltigkeitsgemeinde bezichtigte und sie aus der Sodalität ausschloss, verließen einige der Gründungsmitglieder den Verein wieder, die Borussia blieb aber bestehen. Der erste Vorsitzende wurde Heinrich Unger, der bereits Mitte 1910 von diesem Amt zurücktrat. Nach einem sechswöchigen Intermezzo von Franz Risse folgte ihm Franz Jacobi, der den Verein bis 1923 leitete.

Obwohl der Hauptgrund für die Gründung des Vereins die fehlende Erlaubnis des Kaplans zur Ausübung des Fußballsports war, besaß die Borussia nicht nur eine Fußball-, sondern auch eine Leichtathletikabteilung. Diese wurde bereits am 19. Juni 1910 in den Westdeutschen Spielverband (WSV) aufgenommen, am 3. Dezember folgte ihr die Fußballabteilung. Der Aufnahme der Leichtathletikabteilung in den Verband kam dabei die Funktion eines „trojanischen Pferdes“ zu, da zu dieser Zeit aufgrund der großen Zahl an Gründungen von Fußballvereinen regelmäßig Aufnahmestopps seitens des WSV verhängt wurden.

Das erste reguläre Spiel fand am 15. Januar 1911 gegen den VfB Dortmund statt und wurde 9:3 gewonnen. Die offizielle Spielkleidung bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem blau-weiß gestreiften Hemd mit einer roten Schärpe und schwarzer Hose. Das erste Meisterschaftsspiel bestritt die Borussia am 10. September 1911 in Rauxel gegen die Fußballmannschaft Spielabteilung des Turnerbundes Rauxel und gewann ebenfalls, diesmal mit 1:0.

Bericht vom 20.12.1909

Nachbildung des Raumes, in dem der BvB gegründet wurde
Nachbildung des Raumes, in dem der BvB gegründet wurde

Geschichte der Fußballabteilung

Der Verein startete zur Saison 1911/12 in der C-Klasse, der dritten und untersten Spielklasse. Dort belegte man zum Saisonende den ersten Platz und stieg in die B-Klasse auf. Da der Aufnahmestopp des Westdeutschen Spielverbandes weiterhin Gültigkeit besaß, schlossen sich im Sommer 1912 die drei Dortmunder Vereine Rhenania, Britannia und Deutsche Flagge der Borussia an. Zugleich wechselte der BVB die Vereinsfarben, am 14. Februar 1913 billigte der WSV das zitronengelbe Hemd mit dem schwarzen „B“ als Spielkleidung der Borussia.





Vereinsmitglieder stellen Mannschaften auf

11. 1. 1913

Mannschaft von 1913
Mannschaft von 1913

Die zweite Spielzeit endete mit dem dritten Platz, in der folgenden Saison 1913/14 stieg Borussia Dortmund erstmals in der Vereinsgeschichte in die damals höchste Spielklasse, die A-Klasse, auf. Da selbst auf westfälischer Ebene kein einheitliches Ligensystem vorhanden war und nur wenige Vereine zum Einzugsbereich der A-Klasse gehörten, konnte man zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht von einer nationalen Bedeutung der Borussia sprechen.

Weil die Saison 1914/15 wegen des Ersten Weltkriegs abgebrochen werden musste, konnte die Borussia ihren schnellen Aufstieg zunächst nicht fortsetzen. Es fanden jedoch Freundschaftsspiele zugunsten des Roten Kreuzes statt. Neun der 18 Vereinsgründer erlebten das zehnjährige Jubiläum des BVB nicht, da sie im Krieg starben.

Bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Spielzeit 1917/18 war die Borussia aufgrund der Kriegswirren noch nicht vertreten, in der Saison 1918/19 spielte man dann wieder in der A-Klasse. 1919 trug sich Borussia Dortmund in das Vereinsregister ein, gleichzeitig wurde die erste Satzung nebst einer Spielordnung verfasst. Der Grund für die am 24. Mai erfolgte Aufnahme in das Vereinsregister war insbesondere der geplante Ausbau der Weißen Wiese, für die der Verein Rechtssicherheit benötigte. Trotz Platz drei in der Abschlusstabelle der A-Klasse war die Borussia ab der Saison 1919/20 nur noch zweitklassig, da die Bezirksklasse als neue Liga eingeführt wurde. Diese umfasste die besten Mannschaften aus den acht Bezirken Bergisch-Mark, Niederrhein, Rhein, Mittelrhein, Ruhr, Südwestfalen, Hessen-Hannover und Westfalen.

Erste Spielordnung des BVB Satzung liegt Amtsgericht vor

24. 5. 1919

Mannschaft von 1920
Mannschaft von 1920

In der folgenden Saison 1920/21 verpasste der BVB den Aufstieg in die Bezirksklasse erneut nur knapp, im Entscheidungsspiel um den zweiten Platz unterlag man dem Lokalrivalen vom SV 08. In den folgenden Spielzeiten änderte sich nichts an der Zweitklassigkeit der Borussia, der Verein gehörte stets der neu geschaffenen zweiten Bezirksklasse bzw. später der Kreisliga Mark an, verpasste jedoch durchweg den Aufstieg. Für die weitere Entwicklung bedeutsamer war der Wechsel an der Vereinsspitze, als Franz Jacobi 1923 als Vorsitzender zurücktrat und durch Heinz Schwaben ersetzt wurde. Dieser war Direktor der Union-Brauerei und verfügte über die nötigen finanziellen Ressourcen, die einen Ausbau der Weißen Wiese zum „Borussia-Sportplatz“, einem Stadion für 10.000 Besucher, möglich machten.

 

Mannschaft 1927
Mannschaft 1927

1926 gewann der BVB dann die Vizemeisterschaft in der 2. Bezirksklasse und stieg erneut in die höchste Spielklasse auf, die Ruhrbezirksklasse Dortmund-Gelsenkirchen. Trotz der Verpflichtung neuer Akteure aus anderen Dortmunder Mannschaften wurde die Spielzeit 1926/27 zu einem Misserfolg für die Borussia, denn das Entscheidungsspiel gegen den punktgleichen SV Langendreer 04 wurde mit 1:3 nach Verlängerung verloren, so dass der Verein wieder zurück in die Zweitklassigkeit musste. Die Saison 1927/28 endete in der 2. Bezirksklasse mit einem zweiten Platz hinter den Sportfreunden Dortmund, was nicht zum Aufstieg reichte. Im Sommer 1929 wurde das Ligensystem um eine weitere Spielklasse, die Sonderklasse, ergänzt. Weder für diese noch für die 1. Bezirksklasse konnte sich Borussia Dortmund in der Spielzeit 1928/29 qualifizieren, so dass man 1929/30 nur noch drittklassig war. Allerdings gelang in diesem Jahr als Vierter der Aufstieg in die 1. Bezirksklasse, der die Borussia bis zur Saison 1935/36 ununterbrochen angehörte.

Sportlich wurde diese Zeit von August Lenz geprägt, der 1935 in einem Spiel gegen Spanien als erster Borusse das Nationaltrikot tragen durfte. Lenz stieß während der Saison 1927/28 als Jugendspieler zu den Schwarz-Gelben und entwickelte sich früh zum wichtigsten Spieler seiner Mannschaft. 1933 unterlag Borussia Dortmund im Entscheidungsspiel um die Gruppenmeisterschaft in der Bezirksklasse dem Lokalrivalen von Arminia Marten mit 1:2 nach Verlängerung; selbst bei einem Sieg hätte man jedoch nicht aufsteigen können, da im selben Sommer mit der Einführung der Gauligen eine Neuordnung des Ligensystems einherging. Erst 1935/36 gelang dem BVB der Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit.

Auch beim BVB machte sich in den frühen 1930er Jahren die beginnende Herrschaft der Nationalsozialisten bemerkbar. 1934 wurde der Schlosser August Busse Vereinspräsident, der dieses Amt bereits von 1928 bis 1933 innehatte. Egon Pentrup, der 1933 das Amt von Busse übernommen hatte, war als Katholik und politisch Neutraler nicht für das Amt des „Vereinsführers“ geeignet, das gemäß dem Führerprinzip eingerichtet werden musste.

1936 bis 1945 – Erste Erfolge in der Gauliga

Zeitgleich zu dem bis dato größten Erfolg des Vereins mit dem Aufstieg in die Gauliga musste die Borussia Abschied vom Vereinsgelände im Nordosten der Stadt nehmen. Für den Bau des Hoeschparks durch den Reichsarbeitsdienst wurden das Stadion Weiße Wiese und das zugehörige Vereinsgelände von der Stadt entschädigungslos enteignet. Daraufhin musste der Verein 1937 in die Kampfbahn Rote Erde im bürgerlichen Süden Dortmunds umziehen.

Sportlich hatte man bereits zwei Jahre zuvor die Weichen zur Professionalisierung des Vereins gestellt: Fritz Thelen, ein Schwager Ernst Kuzorras, wurde erster Trainer der Borussia und schaffte in seiner Tätigkeit während der Saison 1935/36 den Aufstieg in die höchste Klasse. Ersetzt wurde er zur Saison 1936/37 durch den Wiener Ferdl Swatosch, der den BVB im ersten Jahr seiner Zugehörigkeit zur Gauliga direkt auf Platz vier der Abschlusstabelle führte. Zugleich erreichte man im Tschammerpokal, dem Vorläufer des DFB-Pokals, das Viertelfinale und unterlag Waldhof Mannheim nur knapp mit 3:4.

Mannschaft von 1937
Mannschaft von 1937

In den folgenden Spielzeiten konnte sich der BVB in der Gauliga etablieren und auch mehrfach die Vizemeisterschaft hinter dem „Abonnementmeister“ aus Gelsenkirchen erringen. Zunächst wurde man 1938 unter Trainer Willy Sevzik mit acht Punkten Rückstand auf Schalke Zweiter in der Endabrechnung, ein Jahr später erreichte man den dritten Platz. In der Saison 1939/40 wurde die Borussia nur Neunter und entging dem Abstieg bloß aufgrund der Aufstockung der Liga auf zwölf Mannschaften. Es folgten bis zum Ende des Kriegs eine weitere Vizemeisterschaft 1942 sowie ein dritter (1944), ein vierter (1941) und ein sechster Platz (1943). Ferner gewann die A-Jugend des BVB 1939 die Westfalenmeisterschaft und die westdeutsche Meisterschaft.

Überschattet wurden die Erfolge der Borussia in dieser Zeit allerdings vom Zweiten Weltkrieg und der Diktatur des Dritten Reichs. Auch wenn die Vereinsführung um Präsident August Busse den Nationalsozialisten nahe stand, blieb der Verein tief im Milieu der Dortmunder Nordstadt, die eine Hochburg der Antifaschisten war, verwurzelt. So arbeiteten bis in die späten Kriegsjahre Nationalsozialisten, Kommunisten, Sozialdemokraten und Bürgerliche zum Wohl des Vereins zusammen. Profiliertester Vertreter der NSDAP in den Reihen des BVB war Willi Röhr, der als Mitglied der SA über gute Kontakte zur Parteiführung verfügte und beispielsweise in der Lage war, wichtige Spieler für die Spiele der Borussia von ihrer Tätigkeit bei der Wehrmacht oder dem Arbeitsdienst loszueisen. Der offiziellen Festschrift zum 30-jährigen Jubiläum des Vereins ist zu entnehmen, dass ferner im ersten Kriegsjahr 80 Prozent der Spieler der Gauligamannschaft der SA angehörten; das NSDAP-Mitglied Lenz tat außerdem Dienst in der Organisation Todt des damaligen Reichsministers für Bewaffnung und Munition. Auf der anderen Seite war bis zuletzt eine Reihe aktiver Clubmitglieder im Widerstand gegen die Nationalsozialisten tätig und nutzte dabei auch die Infrastruktur des Vereins, speziell die Druckmaschinen zur Vervielfältigung von Flugblättern. Diesen mutigen Einsatz bezahlten einige von ihnen mit ihrem Leben, unter anderem Heinrich Czerkus, der Vereinswart des Stadions und der Vereinsanlagen bis zu deren Enteignung, und Franz Hippler, Vorsitzender der Handballabteilung. Beide wurden noch am Karfreitag 1945 von der Gestapo ermordet; ihrer und der vielen anderen Opfer dieses Massakers wird seitdem jedes Jahr am Mahnmal in der Bittermark gedacht.

Mannschaft von 1947
Mannschaft von 1947

1946 bis 1963 – Der Aufstieg zur deutschen Spitzenmannschaft

Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau der Vereinsstrukturen in Deutschland, viele Clubs hatten einen Großteil ihrer Spieler und Funktionäre verloren. Dem BVB erging es nicht anders als anderen Vereinen in der britischen Besatzungszone: er musste zunächst seine Wiederzulassung erwirken. Diese wurde bereits im Juli 1945 erteilt, die Militärregierung setzte Willi Bietzek als Vorsitzenden des Vereins ein. Ab August wurde im Hoeschpark wieder Fußball gespielt, der BVB wurde 1946 in der zweiten Staffel der neu gegründeten Landesliga West, die aus den Teams der ehemaligen Gauligisten bestand, Vierter. Zugleich war im Mai der erste „echte“ Vorstand der Borussia nach dem Krieg gewählt worden, Präsident wurde Rudi Lückert.

Der größte Erfolg der bis dato fast vierzigjährigen Vereinsgeschichte wurde in der zweiten Nachkriegssaison erreicht: Nachdem die Borussia mit drei Punkten Vorsprung vor der Spielvereinigung Erkenschwick Staffelsieger geworden war, kam es im Herner Stadion am Schloss Strünkede zum Endspiel um die Westfalenmeisterschaft gegen den FC Schalke 04. Der 3:2-Sieg der Borussia am 18. Mai 1947 ging als die Wende im Westen in die Fußball-Geschichte des Ruhrgebietes und Westdeutschlands ein, da die fußballerische Vormachtstellung des FC Schalke 04 im Revier gebrochen wurde. Der BVB übernahm nach diesem historischen Sieg die Führung im westdeutschen Fußball und stieg zum erfolgreichsten Verein der neu gegründeten Oberliga West auf. Bereits in den ersten beiden Spielzeiten 1947/48 und 1948/49 wurde die Borussia Meister, 1949 gelang dem BVB unter Trainer Edy Havlicek sogar erstmals der Einzug ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das in der „Stuttgarter Hitzeschlacht“ gegen den VfR Mannheim jedoch trotz zweimaliger Führung durch Herbert Erdmann mit 2:3 nach Verlängerung verloren ging.

Mannschaft von 1949
Mannschaft von 1949

Nachdem man sich 1949/50 zum dritten Mal in Folge die Westmeisterschaft gesichert hatte, traf die Borussia im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft erneut auf den VfR Mannheim. Wiederum verlor der BVB gegen die Kurpfälzer, diesmal mit 1:3. In den beiden folgenden Spielzeiten wurde man West-Dritter (1951 unter Trainer Sepp Kretschmann) und -Vierter (1952 unter Trainer Hans Schmidt), in der Saison 1952/53 gelang dann der Gewinn des vierten Oberligatitels. Die Qualifikation für das Finale um die Deutsche Meisterschaft wurde jedoch verpasst, hinter dem VfB Stuttgart belegte der BVB aufgrund des schlechteren Torquotienten nur den zweiten Platz in seiner Endrundengruppe.

Nach einem vierten (1954) und einem fünften Platz (1955) wurde die Saison 1955/56 zur bis dato erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte der Borussia. Nicht nur wurde unter Trainer Helmut Schneider die fünfte Westmeisterschaft gewonnen, es folgte auch der erneute Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft. Dort besiegte der BVB im Berliner Olympiastadion vor 75.000 Zuschauern den Karlsruher SC mit 4:2 und wurde zum ersten Mal Deutscher Meister.

Deutscher Meister  von 1956
Deutscher Meister von 1956

Im Europapokal der Landesmeister schied die Borussia bereits in der zweiten Runde gegen Manchester United aus, erfolgreich wurde die Saison dennoch. In derselben Aufstellung wie im Vorjahr besiegte man im Endspiel um die deutsche Meisterschaft 1957 den Hamburger SV mit 4:1, zuvor hatte man sich die bis dato sechste Westmeisterschaft gesichert. Trainer Schneider verzichtete im Endspiel auf den jungen Nationalspieler Aki Schmidt, weil er die Vorjahresmeisterelf nicht verändern wollte. Nie wieder sollte eine deutsche Mannschaft mit derselben Endspielmannschaft deutscher Meister werden.

Deutscher Meister von 1957
Deutscher Meister von 1957

Als Meister qualifiziert, schied man im Europapokal erneut in der zweiten Runde aus, diesmal gegen den AC Mailand. Nach diesen Meisterschaften erreichte die Borussia 1958 und 1959 nur noch zwei fünfte Plätze bei den Westmeisterschaften, die Mannschaft war mittlerweile überaltert. Max Merkel, dessen deutsche Trainer-Karriere in Dortmund begann, nahm ab dem Sommer 1958 die Verjüngung der Mannschaft in Angriff und baute junge Spieler wie „Hoppy“ Kurrat, Charly Schütz, Timo Konietzka und Lothar Emmerich in die Mannschaft ein – und das mit Erfolg, denn nach einem dritten Platz 1960 reichte es bereits in der Saison 1960/61 wieder zum Einzug ins Finale um die deutsche Meisterschaft. Die junge Dortmunder Mannschaft war dort jedoch ohne Chance und unterlag dem 1. FC Nürnberg in Hannover mit 0:3.

 

Merkel verließ nach der Endspielniederlage den BVB, und Borussia sicherte sich die Dienste von Trainer Hermann Eppenhoff, der als Spieler mit dem Revierrivalen aus Schalke drei Mal deutscher Meister gewesen war. 1962 wurde man mit dieser im Umbruch befindlichen Mannschaft nur Achter der Oberliga West. In der letzten Saison vor der Einführung der Bundesliga wurde man 1963 hinter dem 1. FC Köln Zweiter der Oberliga und qualifizierte sich wieder für die Endrunde der deutschen Meisterschaft. Nach einem ersten Platz in der Endrundengruppe zog der BVB erneut ins Endspiel ein, wo man auf die favorisierten Kölner traf, die in Stuttgart mit 3:1 bezwungen werden konnten. Auch im DFB-Pokal dieses Jahres erreichte Dortmund, erstmals in der Vereinsgeschichte, das Finale; doch dieses Endspiel verlor man in Hannover gegen den Hamburger SV mit 0:3.

Mannschaft von 1963
Mannschaft von 1963

1963 bis 1972 – Europapokalsieg und schleichender Niedergang

In der Premierensaison der Fußball-Bundesliga, deren Gründungsmitglied der BVB als amtierender deutscher Meister war, gehörte die Borussia zu den Favoriten auf den Titel. Am Ende reichte es trotz 73 Treffern jedoch nur zu einem vierten Platz. Im Europapokal der Landesmeister gelangte der BVB bis ins Halbfinale, wo man Inter Mailand, dem späteren Cupsieger, unterlag. Zuvor schlug man den Favoriten Benfica Lissabon um Stürmerstar Eusebio in der zweiten Runde mit 5:0. Ein Jahr später wurden die Borussen Dritter in der Bundesliga, gleichzeitig erreichten sie zum zweiten Mal das Finale des DFB-Pokals. Dort wurde, erneut in Hannover, Alemannia Aachen mit 2:0 besiegt. Im Messepokal schied man bereits in der zweiten Runde gegen Manchester United mit 1:6 und 0:4 aus. Gegen die mit späteren Weltmeistern gespickte Mannschaft um Bobby Charlton und George Best hatte der BVB keine Chance.

Pokalsieger von 1965
Pokalsieger von 1965

In der Bundesliga holte man unter Trainer Willi Multhaup 1966 die Vizemeisterschaft, das bis dahin und für lange Zeit beste Ergebnis; durch eine Heimniederlage gegen den späteren Meister 1860 München am vorletzten Spieltag – vielleicht auch bedingt durch die Belastungen aus dem Europapokal – verspielte man die Meisterschaft. Dafür konnte der Club seinen bis dahin größten Triumph feiern, als er im Europapokal der Pokalsieger zum ersten deutschen Europapokalsieger überhaupt wurde. Bereits im Viertelfinale gegen Atletico Madrid (1:1 in Madrid, 1:0 in Dortmund) und im Halbfinale gegen Titelverteidiger West Ham United (2:1 in London, 3:1 zuhause) gelangen der Borussia überraschende Siege, die den BVB zur erst dritten deutschen Mannschaft machten, die ein Europapokalfinale erreichen konnte. Im Hampden Park von Glasgow wurde dann der FC Liverpool trotz Feldvorteilen der Engländer mit 2:1 nach Verlängerung besiegt. In der 106. Minute war es Stan Libuda vorbehalten, mit einem kuriosen Tor die Entscheidung herbeizuführen. Libuda schoss aus 30 Metern in hohem Bogen über Torwart Lawrence den Ball an die Querlatte. Von dort prallte der Ball gegen den Körper von Verteidiger Yeats und danach ins Tor. Dieser erste Sieg einer deutschen Mannschaft im Europapokal wurde in Dortmund am folgenden Tag mit einem Autokorso durch die Innenstadt begeistert gefeiert.

Europapokalsieger 1966
Europapokalsieger 1966

Als Titelverteidiger automatisch qualifiziert, ging es in der neuen Saison in der ersten Runde des Europapokals erneut nach Glasgow gegen die Rangers. Dort verlor man mit 1:2. Im Rückspiel in der Roten Erde gelang es den Borussen vor 40.000 Zuschauern nicht, ein Tor zu schießen, so dass man nach dem 0:0 ausschied. In der Bundesliga wurde man nur Dritter. Bereits im Vorfeld dieser Spielzeit begann der allmähliche Niedergang der Borussia, als die Vereinsführung um Präsident Willi Steegmann zunächst Trainer Multhaup vorzeitig nach Köln wechseln ließ und mit Heinz Murach einen ligaunerfahrenen Trainer verpflichtete, der bis dahin beim Fußballverband Niederrhein beschäftigt war. Gleichzeitig wurden ausschließlich Spieler mittelmäßiger Qualität eingekauft, und auch aus der traditionell starken Jugend der Borussia rückten kaum gute Aktive nach.

Folgerichtig wurde Borussia Dortmund 1968 nur Tabellenvierzehnter, ein Jahr später konnte man als Sechzehnter den Abstieg erst am letzten Spieltag verhindern, als man in der Roten Erde mit 3:0 gegen Kickers Offenbach gewann. Der Wechsel an der Vereinsspitze zu Walter Kliemt im Winter 1967/68 hatte wenig an den internen Strukturen des BVB verändert, zudem blieben aufgrund der sportlichen Misserfolge die Zuschauer aus.

Nach einem zwischenzeitlich Hoch in der Saison 1969/70, als man überraschend Fünfter wurde, begann als Konsequenz aus dem eingetretenen Finanzengpass „der große Ausverkauf“. Bereits 1969 war Lothar Emmerich ohne gleichwertigen Ersatz abgegeben worden, 1970 beendete Wolfgang Paul, der langjährige Kapitän der Mannschaft, seine Karriere. Ein Jahr später wurden nach einem 13. Platz in der Tabelle die Leistungsträger Wosab, Neuberger, Weist und Held verkauft. Es folgte 1972, nach einem 17. Platz mit nur 20 Punkten, 36 Jahre nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse der Abstieg in die Regionalliga West.

Mannschaft 1972/73
Mannschaft 1972/73

1972 bis 1988 – Sportlich wie finanziell schwierige Zeiten

Im ersten Jahr als Zweitligist konnte Borussia Dortmund als Vierter der Regionalliga West den direkten Wiederaufstieg nicht erreichen, Tiefpunkt der Saison war trotz eines 9:0-Erfolgs gegen Preußen Münster die miserable Zuschauerzahl von knapp 1.500 Zuschauern am letzten Spieltag. Da sich der Kader in der Saison 1972/73 nur punktuell von demjenigen aus der Abstiegssaison unterschied, wurde der fällige Schnitt in der Mannschaft erst zur Spielzeit 1973/74 vollzogen. Unter Trainer Bedl wurde der Verein jedoch nur Sechster, finanziell und sportlich lag die Borussia nun praktisch am Boden.

Umso wichtiger war der Wechsel in der Vorstandsetage von Walter Kliemt zu Heinz Günther, der den längst fälligen Sanierungskurs bei der Borussia einläutete. Dennoch fehlten selbst nach dem Verkauf des vereinseigenen Geländes an der Brackeler Straße immer noch rund 1,3 Millionen Mark zur Erteilung der Lizenz für die neu geschaffene zweite Fußball-Bundesliga, die auf vielfältige Weise beschafft werden mussten. Neben Kürzungen der Spielergehälter sorgte die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand wie der lokalen Industrie letztlich für das Überleben des Vereins. Die Stadt übernahm Bürgschaften, und Hoesch stellte dem Verein neben Geld die Trainingsplätze am Hoeschpark sowie den medizinischen Apparat zur Verfügung. Aus Dank zierte das BVB-Trikot auf dem Rücken der Schriftzug „Dortmund“ und auf der Brust ein Kreis mit dem Dortmunder Fernsehturm, Blumen und einem Fußball. Der Schriftzug „Dortmund“ ist bis heute geblieben.

Ebenso wichtig für die Zukunft des Profifußballs in Dortmund war die Eröffnung des Westfalenstadions, das für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 an der Westseite der Roten Erde errichtet wurde. Die neue Arena lockte trotz Zweitklassigkeit und einem enttäuschenden sechsten Platz in der Abschlusstabelle im Schnitt 25.000 Zuschauer zur Borussia, was für spürbare Entspannung in der Vereinskasse sorgte. Gleichzeitig wurde das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht, in dem der BVB erst in der Verlängerung gegen Duisburg mit 1:2 unterlag.

Mannschaft 1974/75
Mannschaft 1974/75

Der Wiederaufstieg gelang der Borussia dann in der folgenden Saison, dank des zweiten Platzes in der Abschlusstabelle und zweier Siege in den Entscheidungsspielen um den Aufstieg gegen die Mannschaft des 1. FC Nürnberg. Kurioserweise entließ man vor den Aufstiegsspielen den Trainer Horst Buhtz, der im Laufe der Saison Otto Knefler abgelöst hatte, weil dieser bereits mit dem Relegationskonkurrenten Nürnberg für die neue Saison einig war. Der Vorstand wollte mit dieser Maßnahme verhindern, dass der Aufstieg in Gefahr geriet. Neuer Trainer wurde Otto Rehhagel.

Vor und während der Saison 1976/77 verpflichtete der BVB wichtige neue Spieler wie Ente Lippens und Manni Burgsmüller und erreichte einen sicheren achten Rang. Insbesondere der Zuschauerschnitt von 40.000 Besuchern macht den BVB plötzlich zu einem der wohlhabendsten Vereine Deutschlands. Mit entsprechend hohen Erwartungen ging es in die Spielzeit 1977/1978, die jedoch mit einem enttäuschenden 11. Platz und dem blamablen 0:12 am letzten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach endete. Mit der höchsten Niederlage der Bundesligageschichte endete die Ägide von Otto Rehhagel beim BVB, der letztlich den Kopf für diese Niederlage hinhalten musste. Auch im folgenden Jahr blieb der BVB Mittelmaß, unter Trainer Uli Maslo schloss man die Saison 1978/79 als Zwölfter ab. Wichtiger war, dass im März 1979 der Rechtsanwalt Reinhard Rauball Präsident der Borussia wurde, der den aufgrund fehlender Erfolge und ausbleibenden Zuschauern schlingernden BVB wieder in ruhigere Fahrwasser brachte.

Ein Paukenschlag war im Sommer 1979 die Verpflichtung von Udo Lattek als Trainer, der bis dahin in München und Mönchengladbach erfolgreich tätig gewesen war. Neben Platz sechs im Abschlussklassement wurde das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht, wo man gegen den späteren Sieger Fortuna Düsseldorf mit 1:3 verlor. Latteks erste Zeit beim BVB ging jedoch bereits während der Saison 1980/81 wieder zu Ende, als er die Borussia in Richtung FC Barcelona verließ.

Mannschaft 1980/81
Mannschaft 1980/81

Nach Lattek begann eine Phase ständiger Trainerwechsel. In den fünf Jahren zwischen dem Frühjahr 1981 und dem Frühjahr 1986 waren zehn verschiedene Übungsleiter beim Verein tätig. Zunächst kam Branko Zebec vom Hamburger SV, unter dem sich das Team vor allem in taktischer Hinsicht verbesserte und 1981/82 Sechster der Bundesliga wurde. Durch diesen Erfolg qualifizierte sich die Borussia erstmals seit 1966 wieder für einen Europapokalwettbewerb; Zebec musste den BVB jedoch aufgrund seiner augenscheinlichen Alkoholprobleme verlassen, auf ihn folgte Karl-Heinz Feldkamp. Unter ihm erreichte man im folgenden Jahr nur den siebten Platz, zudem schied der BVB im UEFA-Pokal bereits in der ersten Runde gegen die Glasgow Rangers aus.

Im September 1982 war Rauball aus beruflichen Gründen als Präsident zurückgetreten, was nicht nur ein Machtvakuum im Vorstand hinterließ, sondern auch eine sportliche wie finanzielle Talfahrt zur Folge hatte. Unter Präsident Friedhelm Cramer hatte sich der Verein schließlich mit 8,3 Millionen Mark dermaßen verschuldet, dass das Amtsgericht Dortmund am 22. Oktober 1984 einen Notvorstand ernennen musste. Präsident wurde erneut Rauball, als Vizepräsident wurde ihm Gerd Niebaum zur Seite gestellt, der 1986 das Amt des Präsidenten übernahm. Erneut war es mit Hilfe lokaler Sponsoren möglich, den Lizenzentzug abzuwenden, sportlich blieb die Lage der Borussia in den nächsten Jahren jedoch prekär. 1984/85 konnte man sich noch auf den 14. Platz retten, in der darauf folgenden Saison musste man als Sechzehnter jedoch in die Relegation. Nach einer 0:2-Niederlage bei Fortuna Köln war die Borussia im Rückspiel gezwungen, mit zwei Treffern Unterschied zu gewinnen, was erst in der Nachspielzeit durch das 3:1 von Jürgen Wegmann gelang. Man erwirkte so ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz, das Borussia Dortmund im Düsseldorfer Rheinstadion mit 8:0 für sich entscheiden konnte. Mehr als 30.000 Anhänger begleiteten damals ihren Verein zu diesem Schicksalsspiel in die Landeshauptstadt.

Der in letzter Minute abgewendete Abstieg sollte sich letztlich als „heilsamer Schock“ für die Borussia herausstellen. So wurden vor der Saison 1986/87 mit Frank Mill, Norbert Dickel und Thomas Helmer wichtige Stützen verpflichtet, unter Trainer Reinhard Saftig erreichte man am Ende der Saison Platz vier und somit die Teilnahme am UEFA-Pokal. Einen kleinen Dämpfer erhielt die neue Euphorie durch Platz 13 in der folgenden Saison, im UEFA-Pokal erreichte man nach dem Ausschalten von Celtic Glasgow (1:2 und 2:0) und Velez Mostar (2:0 und 1:2) allerdings das Achtelfinale, wo man nach einem begeisternden 3:0 zuhause mit 0:5 nach Verlängerung beim FC Brügge ausschied.

Mannschaft 1987
Mannschaft 1987

1988 bis 1997 – Pokalsieg, Meisterschaft und Champions League

Vor der Saison 1988/89 wurden als weitere „Korsettstangen“ für die Mannschaft das Frankfurter Talent Andreas Möller und der Münchener Michael Rummenigge verpflichtet. Im Trainingslager vor der Saison verließ Reinhard Saftig nach Streitigkeiten um den Mannschaftskapitän den Club. Ihm folgte Horst Köppel.

Unter Köppel erreichte der BVB mit dem DFB-Pokal 1989 seinen ersten Titel seit 23 Jahren. Im Finale besiegte Borussia Dortmund Werder Bremen mit 4:1, Torschützen waren nach der Bremer Führung Norbert Dickel mit zwei Treffern, Frank Mill und Michael Lusch. Während des Spiels war die Borussia von etwa 40.000 Fans im mit 76.000 Zuschauern ausverkauften Berliner Olympiastadion angefeuert worden, etwa 200.000 Menschen empfingen die Mannschaft am nächsten Tag in Dortmund. Dieser Titelgewinn stellte bis 2008 die letzte Teilnahme der Borussia an einem Pokalfinale dar; in der Folgezeit schied man mit Ausnahme der Saison 1995/96 regelmäßig in den ersten drei Runden aus.

Pokalsieger 1989
Pokalsieger 1989
Norbert  Dickel wird zum Held von Berlin
Norbert Dickel wird zum Held von Berlin

Trotz des Zweitrundenaus gegen Sampdoria Genua im Europapokal der Pokalsieger konnte sich die Borussia mit einem guten vierten Platz in der Saison 1989/90 in der oberen Hälfte der Bundesliga festsetzen, gleichzeitig wurde mit der Verpflichtung Michael Meiers als Manager eine weitere zukunftsweisende Personalentscheidung getroffen. Erster wichtiger Einkauf zur neuen Saison war Flemming Povlsen, der für die damalige Rekordsumme von 4,1 Millionen DM aus Eindhoven zum BVB kam. Dennoch belegte man zum Saisonende nur einen enttäuschenden 10. Platz, eine eklatante Heimschwäche mit nur vier Siegen im Westfalenstadion hatte eine bessere Platzierung verhindert. Köppel wurde daher durch den in Deutschland damals relativ unbekannten Ottmar Hitzfeld vom Grasshopper-Club Zürich ersetzt, was sich als echter Glücksgriff für die Borussia herausstellen sollte. Zudem wurde mit Stephane Chapuisat von Bayer Uerdingen ein Spieler verpflichtet, der sich in den 90er Jahren als durchschlagskräftigster Stürmer der Borussia erweisen sollte.

Schon in der ersten Saison unter Hitzfeld war man dem vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte sehr nahe, denn die Borussia spielte ihre erfolgreichste Runde seit Bestehen der Bundesliga. Der mögliche Meistertitel wurde erst am letzten Spieltag verloren, als der VfB Stuttgart in der Schlussphase sein Spiel bei Bayer 04 Leverkusen mit 2:1 gewinnen konnte. Bis dahin hätte dem BVB der 1:0-Erfolg beim MSV Duisburg zum Titelgewinn gereicht. Trotz der unglücklichen Vizemeisterschaft wurde im Laufe der folgenden Saison weiter in die Mannschaft investiert, mit Stefan Reuter und Matthias Sammer konnten deutsche Nationalspieler aus Italien ins Ruhrgebiet gelockt werden.

Entsprechend erfolgreich gestaltete sich daher die folgende Spielzeit. Neben einem vierten Platz in der Bundesliga erreichte der BVB das Finale des UEFA-Pokals gegen Juventus Turin. Zuvor hatte man sich im Halbfinale gegen die AJ Auxerre im Elfmeterschießen durchgesetzt, das Dortmunder „Eigengewächs“ Stefan Klos wehrte den letzten Schuss der Franzosen ab. Im Endspiel zeigte sich Juventus Turin als zu stark: Nach einem 1:3 vor heimischer Kulisse verlor man auch das Rückspiel mit 0:3. Durch die lange UEFA-Cup-Saison schwang sich der BVB aufgrund der hohen Fernsehgelder für die Übertragungen zum finanzstärksten Verein der Liga auf. Folgerichtig wurde gemäß dem Motto „Wir investieren in Steine und Beine“ zur Saison 93/94 mit Karl-Heinz Riedle ein weiterer Nationalspieler verpflichtet. Dennoch verlief die Saison mit einem vierten Platz eher ernüchternd, hatte man doch – schon aufgrund der personellen Verstärkung – das Ziel Meisterschaft ausgegeben.

Borussia blieb dem Motto treu und investierte erneut stark in die Mannschaft, unter anderem kam der „verlorene Sohn“ Andreas Möller gemeinsam mit Júlio César von Juventus Turin an den Borsigplatz. Und nach einer spannenden Saison 1994/95 sicherte sich der BVB am letzten Spieltag den Titel vor Werder Bremen. Die erste nationale Meisterschaft des BVB nach 32 Jahren wurde von Zehntausenden auf dem Rasen des Westfalenstadions gefeiert, am Tag nach dem Titelgewinn wurden Spieler und Trainer am Dortmunder Rathaus von über 500.000 Fans bei der größten Meisterfeier der deutschen Fußballgeschichte empfangen. Auch 1995/96 konnte Borussia Dortmund den Titel erringen, den man sich bereits am 33. Spieltag durch ein 2:2 beim TSV 1860 München sicherte.

Zur bisher erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte avancierte die Spielzeit 1996/97, als die Borussia aufgrund der Mehrfachbelastung durch die Champions League zwar nur einen dritten Platz in der Liga belegte, auf europäischer Bühne aber das Finale erreichte. Im ausverkauften Münchener Olympiastadion konnte der hohe Favorit Juventus Turin diesmal mit 3:1 besiegt werden; legendär ist der letzte Treffer der Partie durch den jungen Lars Ricken, der unmittelbar nach seiner Einwechslung mit einem Fernschuss aus 30 Metern für die Entscheidung sorgte. Im Dezember 1997 gewann man zudem den Weltpokal durch ein 2:0 gegen Cruzeiro Belo Horizonte in Tokio.

Meisterteam 1995
Meisterteam 1995
Meisterteam 1996
Meisterteam 1996
Champions League-Sieger 1997
Champions League-Sieger 1997
Weltpokal-Sieger 1997
Weltpokal-Sieger 1997

1997 bis 2004 – Die sechste deutsche Meisterschaft und das Ende der Ära Niebaum

Nach den großen Erfolgen Mitte der 1990er kam mit dem Gewinn der Champions League der Umbruch. Ottmar Hitzfeld legte sein Traineramt nach der Saison 1996/97 nieder und begann seine Arbeit als Sportdirektor beim BVB. Seine Nachfolge trat der Italiener Nevio Scala an. Gleichzeitig verließen verdiente Spieler den Verein, die zumeist durch teure Profis ersetzt wurden, welche in Dortmund nicht an die Leistung bei anderen Clubs anknüpfen konnten. So spielte der 1998 verpflichtete Welt- und Europameister Thomas Häßler nur ein Jahr beim BVB, und auch die für zweistellige Millionenbeträge gekauften Fredi Bobic und Victor Ikpeba konnten in Dortmund nicht an vorherige Leistungen anknüpfen. Insgesamt wurden in dieser Zeit über 80 Millionen DM in neue Spieler investiert, die sportlichen Erfolge fielen jedoch vergleichsweise mager aus.

In der Spielzeit unter Scala erreichte die Borussia lediglich einen enttäuschenden 10. Platz in der Bundesliga, in der Champions League gelang dem BVB allerdings der Einzug ins Halbfinale. Dort schied man gegen den späteren Sieger Real Madrid aus. Legendär ist das Hinspiel wegen des „Torfalles von Madrid“, als ein Torpfosten abbrach und das Spiel erst mit neunzigminütiger Verzögerung angepfiffen werden konnte. Scala verließ aufgrund der Misserfolge den Club vorzeitig, zudem wechselte Sportdirektor Hitzfeld auf die Trainerbank des FC Bayern München. Als Ersatz übernahm der bis dahin als Nachwuchstrainer und Jugendkoordinator beim BVB tätige Michael Skibbe den Cheftrainerposten zur Saison 98/99. Skibbe führte die Mannschaft in seiner ersten Saison auf einen respektablen vierten Platz, welcher seinerzeit zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigte.

Die Spielzeit 1999/2000 begann für den BVB höchst erfolgreich, endete aber letztlich fast mit dem zweiten Abstieg aus der Bundesliga nach 1972. Gestartet war man mit sechs Siegen aus den ersten acht Spielen und einer souveränen Tabellenführung, von den folgenden 23 Partien wurde jedoch nur noch eine gewonnen. Nach einer Niederlage im ersten Spiel nach der Winterpause war Trainer Skibbe beurlaubt und durch den ehemaligen Borussen Bernd Krauss ersetzt worden. Dieser konnte in den elf Spielen unter seiner Regie keinen Sieg einfahren und wurde nach nur zwei Monaten wieder entlassen. Der Verein schwebte in höchster Abstiegsgefahr, als Trainer-Urgestein Udo Lattek für seine letzte Station im Profi-Fußball reaktiviert wurde. Ihm zur Seite stand Matthias Sammer als Co-Trainer. Dieser hatte nach einer Infektion im Kniegelenk 1998 seine Karriere als Spieler beenden müssen. Beide führten den BVB schließlich auf einen 11. Platz in der Abschlusstabelle.

Mannschaft 2000
Mannschaft 2000

Im selben Jahr wurde die Umwandlung großer Teile des Vereins in eine börsennotierte Gesellschaft beschlossen. Am 28. November 1999 stimmte die Mitgliederversammlung des BVB der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA zu. Als bislang einziger Fußballbundesligist ging Borussia Dortmund dann am 31. Oktober 2000 an die Börse. Der Ausgabekurs der BVB-Aktie lag seinerzeit bei 11 Euro. Man platzierte 13,5 Millionen Aktien an der Börse, die netto einen Emissionserlös von 130 Millionen Euro einbrachten.

Auf sportlicher Ebene sollte zur Saison 2000/01 der junge Trainer Matthias Sammer einen Aufschwung bewirken. Trotz wenig spektakulärer Neuverpflichtungen (erst in der Winterpause kam das tschechische Ausnahmetalent Tomáš Rosický zum BVB) wurde diese „neue“ Mannschaft unter Sammer Dritter der Bundesliga und qualifizierte sich für die Champions League. Nach der Saison investierte Borussia dann wieder intensiv in neue Spieler, für zweistellige Millionenbeträge kamen Jan Koller und Marcio Amoroso nach Dortmund, später wurde noch Ewerthon verpflichtet. Diese Investitionen führten dazu, dass der BVB 2002 seine sechste deutsche Meisterschaft erringen konnte, als die Mannschaft mit drei Siegen an den letzten drei Spieltagen die um bereits fünf Punkte enteilten Leverkusener noch einholen konnte. In derselben Saison erreichte die Borussia auch das UEFA-Pokal-Finale, in dem man Feyenoord Rotterdam knapp mit 2:3 unterlag. Zuvor war im Halbfinale der AC Mailand ausgeschaltet worden, das 4:0 im Hinspiel in Dortmund gilt als bestes Spiel unter der Ägide Matthias Sammers.

Deutscher Meister 2002
Deutscher Meister 2002

Seit 2004 – Von der finanziellen Konsolidierung bis zum „Double“

Durch die letzten Misserfolge, aber auch durch unternehmerische Fehlentscheidungen im Zuge des Stadionausbaus litt der Verein ab 2004 unter erheblichen finanziellen Lasten. Die Krise führte zum Abtritt der Verantwortlichen um den langjährigen Präsidenten Gerd Niebaum, der im November 2004 als Präsident und im Februar 2005 als Geschäftsführer der KGaA zurücktrat. Niebaum hatte zuvor gemeinsam mit Manager Michael Meier eingeräumt, dass der Verein Schulden in Höhe von 98 Mio. Euro angehäuft habe und der Fortbestand von Borussia Dortmund ernsthaft gefährdet sei. Meier wurde nach Auslaufen seines Vertrages am 30. Juni 2005 nicht mehr weiter beschäftigt. Die Nachfolge traten Reinhard Rauball als Präsident (bereits zum dritten Mal) und Hans-Joachim Watzke als Geschäftsführer an.

Die wirtschaftliche Konsolidierung wurde mit einer deutlichen Senkung des Etats für die Bundesligamannschaft verbunden; die letzten Stars des Vereins wechselten ins Ausland und wurden vorwiegend durch junge Spieler aus der eigenen Jugend ersetzt. Folglich behauptete sich der BVB in den folgenden Spielzeiten nicht mehr in der Spitze der Bundesliga. Am Ende der Saison 2004/05 zog der BVB mit dem siebten Platz und 55 Punkten in den UI-Cup ein. Nachdem die Mannschaft zum Ende der Hinrunde auf Tabellenplatz 14 gelegen hatte, absolvierte sie mit 37 Punkten eine starke Rückrunde. Im Folgejahr 2005/06 beendete die Borussia die Spielzeit nach einer Runde ohne große Höhepunkte als Tabellensiebter, in der Saison 2006/07 wurde die Mannschaft Neunter. Zur Winterpause hatte sich der BVB als Neunter im Mittelfeld der Liga befunden, die dürftigen Leistungen insbesondere in Heimspielen brachten die sportliche Leitung um Trainer Bert van Marwijk in die Kritik. Der Niederländer, dessen neuformierte Offensive nicht den Erwartungen genügte, verkündete nach der Partie gegen den VfL Wolfsburg zunächst seinen Rücktritt zum Saisonende. Am 18. Dezember, zwei Niederlagen später, gab die Geschäftsführung um Hans-Joachim Watzke allerdings dessen sofortige Beurlaubung bekannt. Nachfolger wurde einen Tag später Jürgen Röber, der einen Vertrag bis zum Saisonende erhielt. Unter Röber, der nach acht Spielen als Trainer seinen Rücktritt erklärte, setzte das Team seinen Abwärtstrend fort und geriet in den Abstiegskampf. Der Gang in die Zweitklassigkeit wurde unter Röbers Nachfolger Thomas Doll nach einer Serie von 15 Punkten aus sechs Spielen vermieden.

Mannschaft 2006
Mannschaft 2006

Insbesondere der Heimsieg im Revierderby gegen Schalke 04 am vorletzten Spieltag der Spielzeit 2006/07 weckte im Dortmunder Umfeld eine neue Euphorie, die zum Bundesligarekord von 50.549 verkauften Dauerkarten in der Saison 2007/08 beitrug. Trotz einer überzeugenden Vorbereitung und zahlreichen Neuverpflichtungen belegte Borussia Dortmund erneut einen Platz im Mittelfeld der Tabelle und beendete die Saison auf dem 13. Tabellenplatz – dem schlechtesten Ergebnis der letzten 20 Jahre. Trainer Doll trat nach der Saison in beiderseitigem Einverständnis zurück. Erfolgreicher verlief die Spielzeit im DFB-Pokal. Dort zog der BVB erstmals seit dem Pokalgewinn in der Saison 1988/89 wieder ins Finale ein. Im Endspiel unterlag der Verein dem FC Bayern München mit 1:2 nach Verlängerung und konnte aufgrund der Meisterschaft von Bayern München dennoch im UEFA-Pokal 2008/09 antreten.

 

Seit der Saison 2008/09 wird Borussia Dortmund von dem früheren Mainzer Chefcoach Jürgen Klopp als Trainer betreut und erlebt seitdem eine positive sportliche Entwicklung. Nach einer konsequenten Verjüngung der Mannschaft stand in Klopps erster Saison ein sechster Rang zu Buche, auch wenn der BVB sich dadurch nicht für das internationale Geschäft qualifizierte – einmalig bei 59 erreichten Punkten. Im DFB-Pokal schied der BVB im Achtelfinale aus und im UEFA-Pokal scheiterte der BVB in der ersten Runde an Udinese Calcio im Elfmeterschießen.

Der erneute Einzug in einen europäischen Wettbewerb gelang in der Saison 2009/10, als Borussia zum Saisonende den fünften Rang belegte, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigte.

In der Saison 2010/11 sicherte sich die junge Dortmunder Mannschaft (bis auf Torhüter Roman Weidenfeller war kein Stammspieler älter als Mitte zwanzig) bereits drei Spieltage vor Ende der Hinrunde die Herbstmeisterschaft. Als dominierende Mannschaft der gesamten Bundesligasaison konnte der BVB bereits am 32. Spieltag seine siebte deutsche Meisterschaft feiern. Zudem wurde vor Saisonbeginn mit 51.200 verkauften Saisontickets ein neuer Dauerkartenrekord in der Bundesliga aufgestellt. Sowohl im DFB-Pokal als auch in der Europa League schied der BVB vor der Winterpause aus.

Deutscher Meister 2011
Deutscher Meister 2011
Mannschaft von 2010/2011
Mannschaft von 2010/2011

In der Folgesaison 2011/2012 gewann der BVB ebenfalls bereits am 32. Spieltag den Titel und stellte mit 81 Punkten einen Bundesligarekord auf, den zuvor der FC Bayern München in den Jahren 1972 und 1973 mit umgerechnet jeweils 79 Punkten erreichte. Zum Ende der Hinrunde betrug der Rückstand auf die Bayern noch drei Punkte; mit 47 von 51 möglichen Punkten nach der Winterpause stellte der BVB aber ebenfalls einen neuen Rekord für die beste Halbserie in der Bundesliga auf. Zudem holte der Verein in dieser Spielzeit den DFB-Pokal, nachdem man im Finale 5:2 gegen den FC Bayern München gewann. Damit erreichte der BVB erstmals in seiner Vereinsgeschichte das Double.

Doubelsieger 2012
Doubelsieger 2012
Die beiden Kapitäne mit der Schale und dem Pott
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Die großen 3 des BvB
Die großen 3 des BvB

Die Saison 2012/2013

Auch in der kommenden Saison 2012/2013 setzt der Vorstand des BvB auf die Jugend. Die junge Mannschaft hat ein straffes Programm vor der Brust.

 

 So.,     12.08.2012 20:00 Uhr           
FC Bayern München - Borussia Dortmund  

Supercup

 Sa.,     18.08.2012 15:30 Uhr           
FC Oberneuland - Borussia Dortmund   

DFB-Pokal

 Fr.,    24.08.2012 20:30 Uhr         
Borussia Dortmund - SV Werder Bremen

1. Bundesligaspieltag

 

18./19.09.2012 - (Di./Mi.)   (1.) Champions League Gruppenphase

 

 

Das Team für die Saison 2012/2013
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