WIR HABEN ES GESCHAFFT:

140.000 FB-Freunde freuen sich mit den Eltern

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Einigung im Streit um BVB-Grabstein

 

13.11.2012 | 17:16 Uhr derwesten.de

 

Einigung im Streit um BVB-Grabstein
Vater Andreas Schmidt am Grab seines Sohnes Jens Pascal.

 

Dortmund.  Die katholische Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung in Dortmund-Bodelschwingh und die Eltern des an einem Hirntumor gestorbenen Jungen Jens Pascal haben sich geeinigt: Der Grabstein für den kleinen BVB-Fans darf das Logo der Borussia tragen.

 

Der Streit um den Grabstein auf dem Grab des kleinen Jens Pascal aus Dortmund hat ein Ende. Auf Vermittlung der Westfälischen Rundschau trafen sich am Dienstagnachmittag Vertreter der katholischen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung mit den Eltern des an einem Hirntumor gestorbenen Jungen.

Bei dem Gespräch einigten sich die Beteiligten auf einen Kompromiss. Zuvor klärten beide Parteien, welche Merkmale für sie unverzichtbar seien. Dann kam es relativ schnell zur Einigung. Auf dem Grab des Jungen wird eine 68 Zentimeter hohe Stele stehen. Anders als von den Eltern ursprünglich gewünscht, wird sich kein Fußball auf der Stele befinden.

 

BVB-Logo kommt auf den Grabstein

 

In eine Seite der Stele werden das Vereinslogo des BVB und der Slogan "Echte Liebe" eingraviert. Die Kirchengemeinde hatte darauf bestanden, dass ein christliches Symbol den Grabstein zieren muss. Die Eltern hatten die Wahl zwischen betenden Händen, einem Kreuz und einer Taube als Symbol für den Heiligen Geist. Die Wahl der Eltern fiel auf die Taube, die nun ebenfalls in den Grabstein eingraviert werden wird.

Der Fall hatte am vergangenen Wochenende Wellen geschlagen, nachdem er auf Facebook publik geworden war. Zahlreiche Fußball-Fans aus ganz Deutschland sprachen der Familie ihr Beileid für den Verlust ihres Kindes aus und sicherten Unterstützung zu. Der BVB hatte die Verwendung des Vereinslogos auf dem Grabstein genehmigt.

Kirche ohne Herz

Der letzte Wunsch eines 9 Jährigen Kindes !

Ein kleiner Junge mit dem Namen Jens Pascal aus Dortmund, verlor sein junges Leben schon mit 9 Jahren. Ein Gehirntumor war die Ursache seines Todes.Doch der kleine Jens Pascal hatte einen letzten Wunsch, Jens Pascal war ein großer Fan von Borussia Dortmund er wollte dieses Logo auf seinem Grabstein haben. Er sagte zu seiner Mutter “Mami wenn ich mal tot bin möchte ich einen Grabstein mit dem Klublogo haben” Der Stein wurde gekauft, doch jetzt der Schock. die Katholische Kirche verbietet das aufstellen dieses Grabsteines. Wir haben hier den Rest der Geschichte, ich hoffe man kann es einigermaßen lesen. Wir sagen einfach Unfassbar so was ! Wie kann man einem kleinen Jungen  den letzten Wunsch verwehren ??? Jeder Strafgefangener der die Todesstrafe erwartet bekommt den letzten Wunsch erfüllt. Wir wollen die Eltern und die dazugehörige Facebook Gruppe unterstützen ! Wer mehr dazu wissen möchte hier geht es zur Gruppe !
 

Die kurze Beschreibung der Gründerin der Facebook Gruppe


“Es geht darum, dass ein kleiner Junge, der im Mai diesen Jahres an einem Gehirntumor gestorben ist, einen Letzten Wunsch an seine Eltern hatte. Sein Wunsch war es, einen Grabstein mit dem Vereinslogo des BVB und dem Schriftzug echte Liebe zu bekommen. Die Eltern haben auch die Planung und alles anfertigen lassen für den Stein doch nun sträubt sich die Katholische Kirche dagegen das dieser Wunsch des Kleinen erfüllt wird. Nun geht das ganze schon seit Juni und es ist keine Einigung in Sicht. Darauf hin wurde diese Gruppe gegründet um die Familie darin zu unterstützen dem kleinen seinen Letzten Wunsch zu erfüllen und haben innerhalb von 3 Tagen über 10000 Mitglieder bekommen und viele Menschen bisher damit erreichen können. Nun hoffen wir das wir auch auf deine Unterstützung zählen können.”

 

von livestream.365news.de


Wir sind wirklich geschockt, das die Bürokratie und der Wille der Kirche über den letzten Wunsch eines kleinen Kindes gesetzt wird ! Wieder ein Grund mehr, der Katholische Kirche den Rücken zu kehren !


Über 7000 Menschen haben sich dieser Gruppe jetzt schon angeschlossen und es werden Minütlich mehr,die ein Zeichen gegen die Katholische Kirche setzen. Medien und Stars wurden auf diese Seite aufmerksam gemacht,das diese Ungerechtigkeit unterbunden wird. Die Kirche steht für das “Wort Gottes” aber diese Entscheidung hätte Gott wahrlich nicht getroffen !

 

 

 

 

Für Jens Pascal gibt es auch eine Seite bei Facebook

https://www.facebook.com/LetzterWunschVonJensPascal

Unterschriftensammlung für Jens Pascal

Wir von der Gruppe You Never Walk alone unterstützen die Eltern dabei, dass der letzte Wunsch ihres Jungen erfüllt wird.

Wir haben eine Petition erstellt, auf der ihr virtuel unterschreiben könnt, und damit es vielleicht möglich macht, dass Pascals letzter Wunsch erfüllt wird.

 

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Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Anja Dieckmann (Montag, 12 November 2012 23:01)

    Für Jens Pascal zünde ich eine Kerze an......



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    † Rest in Peace †



    29.05.2002 - 15.05.2012



    Schlaf schön, Schmerzen hast du nun keine mehr.

    Doch in unseren im Herzen lebst du weiter.....

    Wir kämpfen für dich kleiner Mann

  • #2

    Dortmund CityGirl (Dienstag, 13 November 2012 09:11)

    Du warst klein und doch ganz groß. Dein starker Wille zu leben hat nicht gereicht. Die Natur war stärker und hat Dich von Deinem Leid befreit....

    R.I.P Jens Pascal .. wir werden für deinen "letzten Wunsch " weiter kämpfen

  • #3

    NOam (Dienstag, 13 November 2012 17:30)

    Igitt und so etwas nennt sich Kirche!!! Wir hoffen sehr, dass er seinen Wunsch doch noch bekommt. Ansonsten: ALLE AUSTRETEN!!! Da sieht man mal das die Kirche mit WERTEN ncihts am Hut hat!

  • #4

    Stefan (Dienstag, 13 November 2012 17:31)

    Schreibt doch mal die Kirchengemeinde direkt an und tut eure Meinung da kund, wo sie hingehört. Pfarrer Hubert Werning:
    pfarrer@heimsuchung-bodelschwingh.de

    Hier meine Email (auf die ich übrigens nicht stolz bin. Schade, dass man auh heute noch solche Debatten führen muss...):

    >>>
    Sehr geehrter Herr Pfarrer Hubert Werning,
    Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands der Gemeinde 'Mariä Heimsuchung',

    mit großer Abscheu und Entsetzen habe ich in den Medien und im Internet die Berichte über Ihre strikte Weigerung verfolgt, dem kleinen Jens-Pascal seinen letzten Herzenswunsch, einen Grabstein, mit der er seine Liebe zu 'seinem' Fußballverein BVB zum Ausdruck bringen wollte, zu erfüllen.

    Allein die Tatsache, dass Sie in der Erklärung auf ihrer Internetseite den "letzten Wunsch" in Anführungszeichen setzen und damit ins Lächerliche ziehen, offenbart ihre menschenverachtende Geisteshaltung! Welchen 'christlichen Bezug' erwarten Sie denn von einem 9-jährigen? Ein Kruzifix? Dürers 'Betende Hände'? Oder was? Und was bitte ist so schlimm daran, dass dieses Kind offenbar 'echte Liebe' für seinen Lieblingsverein empfand? Ist es gekränkte Eitelkeit, weil diese 'echte Liebe' nicht der katholischen Kirche zugewand war?
    Was nun den Grabstein für Jens-Pascal angeht, so bin ich mir sicher, dass kein Friedhofsbesucher an dem Fußball und der Inschrift 'Anstoß' nehmen wird (bitte verzeihen Sie dieses unbeabsichtigte Wortspiel). Jedenfalls niemand, der im Geiste Jesus Christus lebt und seine Mitmenschen liebt, wie sich selbst. An Plüschtieren und anderen Spielsachen auf Kindergräbern stört sich ja auch niemand. Oder doch?

    In der Lutherbibel von 1912 heist es bei Matthaeus 18.1 ff.: "Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist doch der Größte im Himmelreich? Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist."
    Denken Sie gelegentlich einmal über die Bedeutung dieser Worte nach. Ich verstehe das so: Indem Sie sich über dieses Kind und seinen letzten Willen erheben, spielen Sie sich in Hinblick auf ihren zukünftigen Status im Himmelreich gewaltig ins Abseits (Upps, schon wieder ein Wortspiel...). Sie erniedrigen nicht nur das Kind, sondern ärgern auch noch die trauernden Eltern nach Kräften. Und auch wenn Mühlsteine heute kaum noch gebräuchlich sind, sollten Sie sich in ihrer Überheblichkeit und Selbstherrlichkeit lieber nicht so weit vorwagen.

    Aber offensichtlich gelten Kinder in der katholischen Kirche nicht viel und mit den christlichen Werten ist es bei den Repräsentanten dieser Institution nicht weit her. Dies belegen nicht zuletzt die immer wieder bekannt werdenden Fälle von Kindesmissbrauch auf abscheulichste Weise.
    Mein Mitgefühl gilt den Eltern des viel zu früh verstorbenen Jens-Pascal, die jetzt nicht nur ihre Trauer bewältigen, sondern sich auch noch mit Ihrer mittelalterlichen Starrköpfigkeit rumärgern müsssen. So gesehen ist der Gemeindename gut gewählt. Denn das, was Sie da an Theater veranstalten, ist wahrlich eine 'Heimsuchung'!
    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Krämer
    <<<

  • #5

    tanja bredehorn (Dienstag, 13 November 2012 19:21)

    mein kleiner engel wir alle haben dir deinen wunsch erfüllt

Jens-Pascal muss auf seinen letzten Wunsch warten

borussen.tv

Ein junger BVB Fan starb mit nur neun Jahren in der Mitte diesen Jahres an einem Gehirntumor. Trotz seines kurzen Lebens, entdeckte er dennoch seine große Leidenschaft im Fußball: Jens wurde Fan von Borussia Dortmund. Jens bekam auf der Kinderstation im Krankenhaus sogar Besuch von seinen Idolen. Spieler wie Marcel Schmelzer hatten den kleinen BVB Fan auf seinem letzten Weg besucht. Dies ist eigentlich schon traurig genug. Wie wir aber nun erfahren mussten, kommt es aber noch schlimmer. Die Kirche verweigert sich dem letzten Wunsch von Jens-Pascal. Dieser hatte den Wunsch geäußert, mit einem BVB Grabstein beerdigt zu werden. Ein Wunsch dem auch Borussia Dortmund mit einer sofortigen Genehmigung beipflichtet, dass auf dem Grabstein das BVB Logo platziert werden darf. Doch genau diesem Wunsch verwehrt ihm nun die Kirche und stimmt dem Aufbau des Grabsteins nicht zu. 


Die Mutter von Jens Pascal bekommt von der Kirchgemeinde dies folgendermaßen mitgeteilt: "Der Kirchenvorstand ist der Auffassung, dass der Entwurf dem Ort eines katholischen Friedhofs nicht angemessen ist." Während andere Gräber mit Kuscheltieren und Bildern geschmückt sind, ist es also nicht im Sinn der Kirche, wenn auf einem Grabstein das Logo eines Fußballclubs erscheint. Erst auf Nachfrage wird der wahre Grund der Ablehnung ersichtlich. "Das Emblem des BVB mit dem Zusatz 'echte Liebe' entspricht nicht unserer christlichen Auffassung'", erklärte ein Mitarbeiter des örtlichen Friedhofs. So lange es keine Entscheidung gibt, ziert das Grab von Jens Pascal nur ein einfaches Holzschild. Die Kirche scheint wieder einmal in einem der letzten Jahrhunderte stehengeblieben zu sein und wundert sich dann über einen zunehmenden Mitgliederschwund. Etwas zeitgemäßer und angemessener auf das Bedürfnis einzelner Gläubige zu reagieren, könnte ihr da manchmal etwas helfen.

Jetzt fangen die Medien immer mehr an an

Letzter Wunsch - Der Bericht auf Sat1

Auch in Sat1 NRW wurde über Pascal berichtet.Die Eltern zeigten den Grabstein um den es ging, die Mitteilung der Friedhofsverwaltung, und auch der Pastor selber kommt zu Wort.

 

"Auch wenn sich 500.000 Facebook-Fans zusammen tun, werden wir nicht von unserem Standpunkt weichen. Wir haben Prinzipien"

 

Sehr geehrter Herr Pastor, die haben wir auch.

12.11.2012

Mehr Nächstenliebe, bitte!

Ein Bericht aus der WAZ

Ein Friedhof ist ein besonderer Ort. Einer, der seine Würde hat. An dem die Lebenden ihrer Toten gedenken. Ungestört und eingekehrt. Auch, um nach dem Tod eines nahen Angehörigen ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Für einen solchen Ort dürfen, sollten besondere, christliche Regeln gelten. Zum Beispiel die, dass hier Werbung nicht stattfinden darf.

Jens Pascal ist mit neun Jahren an einem Gehirntumor gestorben. Er war BVB-Fan. Sein letzter Wunsch war ein Grabstein, der daran erinnert. Das entspreche nicht den katholischen Gepflogenheiten, urteilte der Kirchenvorstand.

Typisch deutsch ist, eine Sache um ihrer selbst willen zu betreiben. Aus Prinzip, nicht unbedingt aus Vernunft. Oder Mitgefühl. Christlich, das bedeutet Güte und Vergebung und Barmherzigkeit. Lieber Kirchenvorstand: Wie viel an Eurer Entscheidung ist eigentlich typisch deutsch und wie viel ist christlich?

Kleiner Junge (†9) soll auf seinen Grabstein verzichten

lokalkompass.de

Dortmund/deutschlandweit-Es ist eine Geschichte, die sprachlos macht. Zwei Wochen vor seinem 10. Geburtstag ist der kleine Jens-Pascal an einem Gehirntumor verstorben. Er war ein aufgeweckter, fußballbegeisterter Junge und seine "Echte Liebe" galt dem Fußballverein Borussia Dortmund.

Bereits am 26.10.2011 begann das Drama, als die Mutter bei Jens-Pascal Lähmungserscheinungen feststellte und von dem Hausarzt direkt ins Krankenhaus überwiesen wurde. Es bestand der Verdacht auf einen Schlaganfall. Am 28.10.2011 wurde dann bei einem CT ein bösartiger Gehirntumor entdeckt. Es wurden Chemotherapien und Bestrahlungen gemacht und zeitweise ging es ihm auch besser.

Am 12.12.2011 bekam Jens-Pascal in der Klinik Besuch von einigen BVB-Profis und Trainer Jürgen Klopp. Von da an ging es für den Jungen bergab, sein Zustand verschlechterte sich immer mehr. Immer wieder hat er seinen Eltern gesagt, dass er, wenn er gestorben ist, einen Grabstein mit BVB-Logo haben möchte.

Am 15.05.2012, zwei Wochen vor seinem 10. Geburtstag, verlor der Junge den schweren Kampf gegen den Krebs, wurde eine Woche später beerdigt. Dem Wunsch von Jens-Pascal entsprechend kauften die Eltern eine Grabstein mit BVB-Logo, nachdem sie vorher die Genehmigung des BVB für die Logonutzung eingeholt hatten. Doch die katholische Kirche als Betreiberin des Friedhofes verweigert die Aufstellung des Grabsteines mit folgender Begründung: "Das Emblem des BVB mit dem Zusatz 'echte Liebe' entspricht nicht unserer christlichen Auffassung'".

Seitdem kämpfen die Eltern mit Unterstützung von fast 60.000 Facebook-Usern darum, den letzten Wunsch ihres Jungen zu erfüllen. In der Facebook-Gruppe haben sich Fans aller Vereine vereint, auffällig dabei ist die große Anzahl von Schalke-Fans.

Getreu dem Motto "In den Farben getrennt, in der Sache vereint" wird es am kommenden Samstag, 17.11. ab 11.00 Uhr eine Demo am Dortmunder Hauptbahnhof geben, zu der sich schon sehr viele Fußball-Fans angekündigt haben. Alle Fußballfans werden dort in ihren Vereinsfarben auflaufen, um die Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen.

Wer an der Demo nicht teilnehmen kann, kann seine Verbundenheit auch zum Ausdruck bringen, indem er der Facebook-Gruppe http://www.facebook.com/groups/392687494145472/ beitritt. Außerdem gibt es ein bewegendes Video auf YouTube unter http://www.youtube.com/watch?v=p4JFs3zJZPM

und eine Petition unter http://petitionen.com/petitions/240?page=1&prettyurl=letzter-wunsch-von-jens-pascal

Nach Tod eines Neunjährigen

Kirche verbietet BVB-Grabstein

Fahne mit BVB-Logo: "Dem Ort eines katholischen Friedhofs nicht angemessen"

Fahne mit BVB-Logo: "Dem Ort eines katholischen Friedhofs nicht angemessen"

 

 

Bevor er an einem Hirntumor starb, wünschte sich der neunjährige Jens Pascal einen Grabstein mit dem Logo seines Lieblingsclubs Borussia Dortmund. Seine Eltern ließen ein Grabmal anfertigen, doch der zuständige Kirchenvorstand lehnte den Entwurf ab. Nun gibt es massiven Protest im Internet.

Dortmund - Ein halbes Jahr vor seinem Tod traf Jens Pascal seine Idole persönlich: Die Fußballprofis von Borussia Dortmund besuchten im Dezember die Dortmunder Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Verteidiger Marcel Schmelzer, Torwart Roman Weidenfeller und Kapitän Sebastian Kehl waren dabei, Trainer Jürgen Klopp trug ein Weihnachtsmannkostüm. Im Mai starb Jens Pascal im Alter von neun Jahren an einem Hirntumor.

 

 

Der Junge war ein glühender Fan von Borussia Dortmund. "Wenn ich gestorben bin, dann möchte ich einen Grabstein mit dem Club-Logo haben", sagte er seiner Mutter Nicole Schmidt zufolge. So erzählte es die 35-Jährige der "Bild der Frau".

 

Die Eltern ließen einen Grabstein entwerfen und beantragten die Aufstellung Anfang Juli bei der katholischen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung in Dortmund Bodelschwingh, auf deren Friedhof Jens Pascal begraben liegt. Der Kirchenvorstand lehnte den Grabstein jedoch ab, weil man der Auffassung sei, "dass der Entwurf dem Ort eines katholischen Friedhofs nicht angemessen ist."

Das Objekt des Streits ist ein schmaler Grabstein, darauf das BVB-Logo nebst dem Spruch "Echte Liebe" - ein Slogan, den Borussia Dortmund auch selbst verwendet. Obendrauf soll noch ein Fußball liegen.

Die Familie will dafür kämpfen, dass einer der letzten Wünsche von Jens Pascal erfüllt wird. Auf Facebook wurde eine Unterstützergruppe gegründet, der sich fast 50.000 Menschen angeschlossen haben. Darunter auch zahlreiche Schalke-Fans, denen der Wunsch der Familie wichtiger ist als die sportliche Rivalität.

Die Kirche jedoch bleibt bei ihrer Haltung und beruft sich auf die Friedhofsordnung. Demnach sind "Inschriften und Darstellungen, welche der christlichen Religion nicht entsprechen" auf Grabmälern verboten. Ein Gesprächsangebot an die Familie bestehe aber weiterhin, sagt Michael Bodin von der katholischen Pressestelle in Dortmund.

 

hut für spiegel.de

Es gab schon solche Grabsteine

Warum wird einem 9jährigen dieses versagt

Die beiden oberen Gräber existieren bereits in Dortmund.

Dieses Grab befindet sich auf einem Friedhof in Baden-Württemberg, genauer gesagt in Großschönach. Was in diesem Erz-katholischen Flecken möglich ist, sollte doch auch anderswo möglich sein. Ich drücke die Daumen, dass sich der letzte Wunsch erfüllen kann.
Auch für diese Friedhofsverwaltung war es kein Problem, einem jungen Mann seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Auch für diese Friedhofsverwaltung war es kein Problem, einem jungen Mann seinen letzten Wunsch zu erfüllen.

Kirche verbietet BVB-Grabstein für verstorbenen Jens Pascal

13.11.2012 WAZ

Kirche verbietet BVB-Grabstein für verstorbenen Jens Pascal
Trainer Jürgen Klopp traf Jens im Dezember 2011 bei einem Besuch der BVB-Mannschaft in der Kinderklinik.Foto: dapd

 

Dortmund.   Die Eltern eines verstorbenen Neunjährigen dürfen für ihr Kind keinen Grabstein mit BVB-Logo aufstellen. Dies war der Wunsch des Jungen, der im Mai an einem Hirntumor gestorben ist. Die Kirche fand die Gestaltung des Grabsteins jedoch "unchristlich".

Das tragische Schicksal des kleinen Jens Pascal aus Dortmund, der mit neun Jahren im Mai an einem Hirntumor gestorben ist, bewegt zigtausende Menschen in ganz Deutschland. Denn: Die Dortmunder Kirchengemeinde, in der Jens Pascal lebte und wo er beerdigt wurde, verweigert den Eltern, ihrem Sohn den letzten Wunsch zu erfüllen: einen Grabstein mit BVB-Logo darauf.

„Mami, wenn ich gestorben bin, dann will ich einen Grabstein mit BVB-Logo haben“ – diese Worte flüsterte Jens Pascal seinen Eltern Andreas und Nicole ins Ohr. Die Worte rührten sie zu Tränen, aber sie versprachen ihrem todkranken Kind, diesen Wunsch zu erfüllen. Denn sie wussten, wie ihr kleiner Junge für den BVB glühte, wie er ein riesiger Fan der Fußballer um Trainer Jürgen Klopp war. Dass aber ausgerechnet die Dortmunder Bodelschwingh-Kirchengemeinde für ein unwürdiges Drama nach dem Tod ihres Kindes sorgen könnten, hätten sich die Eltern damals niemals vorgestellt.

 

 

Diagnose: Hirntumor

„Jens Pascal war immer so ein fröhliches Kind“, schildert eine Bekannte der Familie. Bis zu jenem Tag im Oktober. „Ich hatte ihn vom Fußball abgeholt“, erzählt sein Vater Andreas Flamme (44). „Plötzlich hatte er so einen Linksdrall, kam immer vom Weg ab.“ Am nächsten Tag fuhr er mit Jens Pascal zum Kinderarzt, dann ins Krankenhaus, und dort gab es die niederschmetternde Diagnose: Ein bösartiger Hirntumor. „Bei mir ist alles zusammengebrochen“, schildert sein Vater.

 

 

Mit Chemotherapie und Bestrahlungen versuchten die Ärzte in der Dortmunder Kinderklinik, den Tumor zu bekämpfen. Zwischenzeitlich ging es mit dem kleinen Patienten wieder bergauf. Dazu hatte auch zu Weihnachten der Besuch der BVB-Mannschaft auf der Kinderstation beigetragen. Jürgen Klopp und seine Fußballer ließen sich mit Jens Pascal fotografieren – „das hat ihn unheimlich stolz gemacht“, erinnert sich sein Vater. „Und als Roman Weidenfeller ihm versprach, bei der Beschaffung weiterer Autogramme für sein Trikot zu helfen, war er unheimlich glücklich.“

Doch dann, an den Osterfeiertagen, wurde es wieder schlimmer . „Man konnte sehen, wie es ihm von Tag zu Tag schlechter ging“, sagt sein Vater. Erst konnte Jens Pascal nicht mehr laufen. Dann fiel ihm das Sprechen schwer, dann konnte er kaum noch atmen. Am 15. Mai, zwei Wochen vor seinem zehnten Geburtstag, verlor Jens Pascal seinen Kampf gegen den Krebstod.

Verantwortliche waren nicht für Stellungnahme erreichbar

Wohl jeder wird die tiefe Trauer von Eltern, die ihr kleines Kind verlieren, nachvollziehen können. Und jeder wird versuchen, zu trösten und zu helfen. Doch als einige Zeit nach Jens Pascals Tod sein Vater den Pfarrer der Gemeinde, Karl Kudla, auf den Wunsch seines Sohnes ansprach, fand er kein Gehör. „Wir hatten eine schwarze Säule mit einem Ball darauf, dem BVB-Logo und dem Schriftzug ,Echte Liebe’ ausgesucht – das war das, was sich unser Sohn gewünscht hatte“, sagt Andreas Flamme. Doch der katholische Pfarrer habe das abgelehnt – „es sei unchristlich, sagte er mir.“ Einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung störte der Schriftzug „Echte Liebe“. Es fehlte ein christliches Symbol wie „Kreuz, betende Hände oder Marienfigur“. Nach der schriftlichen Absage gab es kein weiteres Gesprächsangebot, berichtet der Vater.

Die verantwortlichen Pfarrer und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung waren gestern Abend allesamt untergetaucht – niemand war für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Eltern sind verbittert – aber hoffen immer noch, eine Lösung für das kleine Kindergrab zu finden, auf dem bisher nur ein Holzschild an den kleinen Jens Pascal erinnert. „Dass wir unserem Sohn seinen letzten Wunsch nicht erfüllen können“, sagt sein Vater, „das macht uns unendlich traurig.“

 

Tausende in der Facebook-Gruppe

In der Facebook-Gruppe „Jens Pascal“ waren Montagabend fast 90.000 Mitglieder, die sich dort innerhalb weniger Stunden angemeldet hatten. Sie schlossen sich dem Protest gegen die Entscheidung an. Viele äußerten großes Unverständnis und riefen zu Demonstrationen und Unterschriftenaktionen auf.

BVB-Grabstein: Letzten Wunsch von Jens Pascal verweigert

12.11.12 22:49 Uhr shortnews.de

[Bild: BVB-Grabstein: Letzten Wunsch von Jens Pascal verweigert]

Ein junger BVB-Fan starb mit nur neun Jahren im Mai diesen Jahres an einem Gehirntumor. Trotz seines kurzen Lebens, entdeckte er dennoch seine große Leidenschaft zum Fußball: Jens wurde Fan von Borussia Dortmund. Jens bekam auf der Kinderstation im Krankenhaus sogar Besuch von seinen Idolen.

Spieler wie Marcel Schmelzer und Trainer Jürgen Klopp hatten den kleinen BVB-Fan im Dezember vergangenen Jahres auf seinem letzten Weg besucht.

Die katholische Kirche verweigert nun den letzten Wunsch von Jens Pascal. Dieser hatte den Wunsch geäußert, mit einem BVB-Grabstein beerdigt zu werden. Ein Wunsch dem auch Borussia Dortmund mit einer sofortigen Genehmigung beipflichtete, dass auf dem Grabstein das BVB-Logo platziert werden darf.

12. November 2012 um 18:13 Uhr radio912.de

Streit mit Kirche

BVB-Logo auf Grabstein?

Auf dem katholischen Friedhof in Bodelschwingh ist ein Streit um einen möglichen BVB-Grabstein entfacht.

 

Foto: Andreas Heimann

Foto: Andreas Heimann

 

Die Eltern des verstorbenen BVB-Fans Jens Pascal würden gerne einen Fußballgrabstein mit BVB-Logo und dem Spruch "echte Liebe" auf das Grab des Jungen stellen.

Die Gemeinde vor Ort hat den entsprechenden Entwurf abgelehnt. Begründet wird die Ablehnung auch damit, dass der Grabstein kein christliches Symbol vorsehe. Das Kind war nicht getauft, die Eltern sind keine Mitglieder der Gemeinde in Bodelschwingh.

Dennoch sei man aber zu einem Kompromiss bereit, sagte der Sprecher der katholischen Kirche, Michael Bodin. Allerdings habe die Familie das Gesprächsangebot bisher ausgeschlagen, so Bodin.

Ärger um Grabstein

Neunjähriger wollte BVB-Logo auf seinem Grab - Kirche weigert sich

13.11.2012 03:54 Uhr ruhrnachrichten.de

DORTMUND Der erst neunjährige Jens Pascal, der am 15. Mai an einem Hirntumor starb, wollte als letzten Wunsch ein BVB-Logo auf seinem Grabstein haben. Die katholische Kirche will sich diesem Wunsch nicht beugen - und bekommt jetzt die Wut der Internetgemeinde zu spüren. 

 

Von Alexandra Neuhaus


Holztafel statt Grabstein: Vater Andreas Flamme, den unser Fotograf zufällig auf dem Friedhof traf, trauert am Grab seines verstorbenen Sohns Jens Pascal. Den letzten Willen, ein Grabstein mit BVB-Logo, konnte er ihm bislang nicht erfüllen, denn der Entwurf entspricht nicht der Friedhofssatzung.  (Foto: Dieter Menne)

Es war sein letzter Wunsch: Das BVB-Logo sollte auf seinem Grabstein stehen. Am 15. Mai 2012 starb der erst neunjährige Jens Pascal an einem Hirntumor. Seine Eltern wollten ihm diesen letzten Wunsch erfüllen. Doch die katholische Kirche untersagte dies.

Es ist ein Sturm der Entrüstung, der derzeit im Internetportal Facebook tobt. Über 40.000 Mitglieder hat die Gruppe „Jens Pascal“ bis gestern Abend – die Zahl steigt im Minutentakt.

Schriftzug "Echte Liebe"
„Wo bleibt die Menschlichkeit“, „die Kirche soll sich schämen“, oder „wenn Jesus das lesen würde, würde er aus der Kirche austreten“ steht hier geschrieben. Empfänger des Unmuts ist die Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung in Bodelschwingh. Sie hat den Eltern den Wunsch nach einem Grabstein mit BVB-Emblem und dem Schriftzug „Echte Liebe“ untersagt.

Nicht ohne Grund: Der Grabstein-Entwurf sieht einen schwarzen Granitsockel vor, auf dessen Spitze ein schwarzweißer Fußball mit 22 Zentimeter-Durchmesser platziert ist. Neben dem Namen und den Geburts- und Sterbedaten des Kindes sollte hier das Logo von Borussia Dortmund und der Schriftzug „Echte Liebe“ eingraviert werden. Mehr nicht. Und genau das ist das Problem.

 

 

„Hier steht allein der Fußball im Mittelpunkt“, sagt Michael Bodin, Sprecher der katholischen Gemeindeverwaltung. Die Verbindung zum christlichen Glauben fehle in diesem Fall völlig.


Keine Kirchenmitglieder
Obwohl die Eltern von Jens Pascal keine Kirchenmitglieder sind und auch das Kind selber nicht getauft war, hatte die Gemeinde der Beisetzung auf ihrem Friedhof zugestimmt. „Doch dann gilt die Friedhofssatzung“, sagt Bodin.

Und die besagt, dass christliche Symbole Bestandteil der Grabgestaltung sein müssen. „Unser Sohn war großer BVB-Fan“, sagt Mutter Nicole Schmidt. „Deshalb wollen wir das Logo auf jeden Fall auf seinem Grabstein.“

Kirche gesprächsbereit

Und gegen diesen Wunsch stellt sich die Kirche wohl auch nicht, sondern zeigte sich am Montag durchaus gesprächsbereit. „Über einen neuen Entwurf können wir reden“, betont Bodin. Der Spruch „echte Liebe“ sei zwar schwierig, aber damit könne sich die Kirche arrangieren. „Voraussetzung ist aber, dass ein christlicher Bezug deutlich wird“, sagt Bodin.
Auch der BVB bestätigte, dass in diesem Fall das Logo genutzt werden dürfe, die BVB-Familie wolle sich dem Wunsch des verstorbenen Kindes nicht verschließen.

 

 

Kirche und Fußball
Fußball und Kirche – das passt sonst durchaus. In der Dreifaltigkeitskirche in der Nordstadt gibt eine Dauerausstellung diese Verbindung her. Auf dem Hauptfriedhof findet sich ein Grabstein mit einem Fußball. All’ das sei kein Problem, solange sich der Fußball mit dem Glauben verbinden lasse, sagt Kirchensprecher Bodin.

Friedhofs-Streit um Jens Pascal († 9)

Kirche verbietet BVB-Grabstein

13.11.2012 — 14:54 Uhr bild.de

Dortmund – Eine schlichte Holztafel steht auf dem Grab von Jens Pascal Schmidt im Dortmunder Stadtteil Bodelschwingh. Es ist nur eine Notlösung - denn die katholische Kirche weigert sich, den letzten Wunsch des Neunjährigen zu erfüllen.


Jens Pascals Eltern und weltweit über 100.000 andere Menschen sind entsetzt – und machen ihrer Wut bei Facebook Luft.

Am 15. Mai 2012 erlag Jens Pascal seinem Gehirntumor – zehn Tage, nachdem sein Lieblingsverein Borussia Dortmund die deutsche Meisterschaft feierte. Für den todkranken Jungen war der BVB eine große Freude. „Mami, wenn ich gestorben bin, dann möchte ich einen Grabstein mit dem Club-Logo haben", sagte er seiner Mutter Nicole Schmidt (35), die in BILD der FRAU vom letzten Wunsch ihres Sohnes erzählt.

Diesen Grabstein haben die Eltern für Jens Pascal ausgesucht – das Logo der Borussia fehlt noch

Diesen Grabstein haben die Eltern

für Jens Pascal ausgesucht –

das Logo der Borussia fehlt noch

 

Gemeinsam mit Vater Andreas Flamme (44) gab sie daher nach Jens Pascals Tod einen 1500 Euro teuren schwarzen Granitsockel in Auftrag, auf dessen Spitze ein schwarz-weißer Fußball mit 22 Zentimetern Durchmesser thront. Neben dem Namen und den Geburts- und Sterbedaten des Kindes sollte zudem das Logo von Borussia Dortmund und der Schriftzug „Echte Liebe“ eingraviert werden.

 

Der Verein gab sein Einverständnis für den Entwurf – doch die Kirche stellte sich quer. Ein solcher Grabstein sei "dem Ort eines katholischen Friedhofs nicht angemessen", teilte sie den geschockten Eltern schriftlich mit. Vater Andreas sagte verbittert in einem SAT.1-Interview: "Das ist wie ein Schlag in die Fresse."


Doch jetzt bekommen die Eltern Unterstützung auf Facebook! Eine Unterstützer-Gruppe hat inzwischen weit über Hunderttausend Mitglieder, jede Minute kommen Neue hinzu – und ihre Kommentare sind eindeutig:

 

• “Ich bitte die Kirche darum, sich nicht von Vorschriften leiten zu lassen, zeigt uns euer Herz!"


• "Ich finde es so unverschämt. Jeder Mensch hat einen letzten Wunsch & alle werden erfüllt. Nur der letzte Wunsch von Jens Pascal nicht."


• "Egal ob Bayern- , Gladbach- oder Wasauchimmer-Fan. In diesem Falle halten wir alle zusammen und werden erst aufhören wenn diesem Kind sein letzter Wunsch erfüllt wurde !!!!!!!"


Andere ziehen bereits Konsequenzen:

 

• "Ich habe mich dazu entschlossen, aus diesen Grund aus der Kirche auszutreten, da es die Kirche noch nicht einmal in Betracht zieht, von Verstorbenen den letzten Willen zu dulden."

Auf Facebook fordern weit über 100 000 empörte Unterstützer der Eltern den BVB-Grabstein für Jens Pascal († 9)

Auf Facebook fordern weit über 100 000 empörte Unterstützer der Eltern den BVB-Grabstein für Jens Pascal († 9)

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Angesichts der Protestwelle gibt sich die Kirche inzwischen kompromissbereit. Noch heute soll ein Gespräch mit den Eltern stattfinden, teilte die katholische Stadtkirche in Dortmund mit.

Ein Fußball auf dem Grab wäre in Ordnung, sagte Pressesprecher Michael Bodin dem Dortmunder Radiosender 91,2 – nur das Motto "Echte Liebe" dürfe sich nicht ausschließlich auf den Fußball beziehen.

 

Möglicher Ausweg: Auf den Grabstein wird auch ein christliches Symbol eingraviert. Doch das wollen die Eltern von Jens Pascal bisher nicht. Nicole und Andreas sind nicht in der Kirche, ihr Sohn war nicht getauft.


Immerhin: Auf der schlichten Holztafel, die auf dem Grab des Kindes steht, ist mittlerweile das Logo von Borussia Dortmund zu sehen. Ein BVB-Aufkleber prangt neben seinem Namen – und mittlerweile pilgern Unterstützer zu seinem Grab und dekorieren es liebevoll mit Fan-Utensilien der Borussia.

Kirche ringt mit letztem Wunsch von kleinem Borussia Dortmund-Fan

Dortmund. Der letzte Wunsch des kleinen Borussia Dortmund-Fans Jens Pascal wird für die Kirche zum Problem. Der krebskranke Junge wünschte sich kurz vor seinem Tod einen Grabstein mit Fußball und BVB-Emblem.

 

 

Meistertrainer Jürgen Klopp hatte den Neunjährigen zuvor mit einigen Spielern in der Kinderklinik besucht. Nach seinem Tod wollen Vater und Mutter nun dem Sohn den letzten Wunsch erfüllen. Sie haben die Rechnung aber ohne die Friedhofsordnung der katholischen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung gemacht.

Der Kirchenvorstand lehnt das Grabmal ab, weil ihm die christliche Symbolik fehlt. Zehntausende Facebook-User posten nun durchs Netz. Sogar eine Demo für Jens Pascal wollen sie auf die Beine stellen.

Eine Granitstele, darauf ein schwarz-weißer Fußball mit BVB-Emblem und dem Borussen-Slogan «Echte Liebe» - so ist das Grabmal geplant. Der BVB gab schon seine Zustimmung.

Wäre da vielleicht noch ein Kreuz dabei und alles eine Nummer kleiner, die Kirche könnte sich vorstellen, auch ihren Segen zu geben. Den Sturm der Entrüstung empfindet Kirchensprecher Michael Bodin als etwas ungerechtfertigt. Der Kirchenvorstand habe sich nur an die Friedhofssatzung gehalten.

Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur «Aeternitas» gibt der Kirche weitgehend Recht. Auf einem kirchlichen Friedhof könnten strengere Maßstäbe angewendet werden, sagte am Dienstag der Vorsitzende Christoph Keldenich. Er schlägt einen Kompromiss vor. Den strebt die Kirche auch an: Sie will mit dem Vater sprechen.

Der Streit um den Grabstein für Jens Pascal ist nicht der erste, der für Streitereien sorgt. Vor vier Jahren scheiterte der Versuch im Siegerland, einem Schalke-Anhänger das Grab mit Fußball-Kunst zu verschönern. Ein Granitstein mit einem Torwinkel aus Edelstahl, darin ein Ball mit Schalke-Emblem wurde gefertigt. Hätte der Steinmetz die städtische Friedhofsverwaltung gefragt, hätte er sich die Arbeit sparen können. Edelstahl und Fußballmotiv lehnte die Verwaltung ab. Der Friedhof wolle nicht Werbeträger für einen Verein sein, heißt es bis heute.

Keldenich weiß um die Schwierigkeiten besonderer Grabgestaltung. «Individualität ist gewünscht. Aber ein Rockmusiker wird es zum Beispiel schwer haben, eine Gitarre integrieren zu lassen.» Auf einem städtischen Friedhof sei es meist leichter als auf einem kirchlichen.

In der Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung hieß es, sie verstehe den Schmerz der Eltern des verstorbenen Jungen. Die Gemeinde bedauere, dass es bisher nicht zu einer Einigung gekommen sei. «Es ist keinesfalls unsere Absicht, dem «letzten Wunsch» des jungen Fußballfans im Wege zu stehen», schrieb sie. Der Weg für einen Kompromiss sei offen.

Kirche verbietet BVB-Grabstein für toten Jens Pascal (9)

Welle der Empörung im Netz

13.1.2012 rtl.de

Bevor der kleine Jens Pascal im Mai an einem Hirntumor starb, hatte er noch einen letzten Wunsch: "Mami, wenn ich gestorben bin, dann möchte ich einen Grabstein mit dem BVB-Logo haben", flüsterte der Neunjährige seinen Eltern Andreas und Nicole ins Ohr. Diese ließen ein entsprechendes Grabmal anfertigen, doch der Vorstand der zuständigen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung in Dortmund-Bodelschwingh lehnte den Entwurf ab. Jetzt bewegt das traurige Schicksal des Jungen das Netz.

"Wir hatten eine schwarze Säule mit einem Ball darauf, dem BVB-Logo und dem Schriftzug 'Echte Liebe' ausgesucht – das war das, was sich unser Sohn gewünscht hatte", sagt sein Vater Andreas Flamme der 'WAZ'. Doch der katholische Pfarrer habe das abgelehnt – "es sei unchristlich, sagte er mir." Einen Mitarbeiter der Verwaltung störte der BVB-Slogan "Echte Liebe". Es fehlte ein christliches Symbol wie "Kreuz, betende Hände oder Marienfigur", so Flamme. Jens Pascals Eltern sind enttäuscht und kämpfen nun dafür, dass der letzte Wunsch des glühenden BVB-Anhängers doch noch erfüllt wird. "Dass wir unserem Sohn seinen letzten Wunsch nicht erfüllen können“, sagt sein Vater, "das macht uns unendlich traurig."

Daher haben sie im sozialen Netzwerk Facebook eine Gruppe gegründet, die mittlerweile rund 120.000 Mitglieder zählt. Viele äußern ihr Unverständnis über die Entscheidung und rufen zu Demonstrationen und Unterschriftenaktionen auf. "Wo bleibt die Menschlichkeit" oder "die Kirche soll sich schämen" steht dort geschrieben.


Kirchengemeinde gesprächsbereit

 

Die Kirchengemeinschaft zeigt sich mittlerweile gesprächsbereit: "Über einen neuen Entwurf können wir reden", sagt Michael Bodin, Sprecher der katholischen Gemeindeverwaltung, den 'Ruhr Nachrichten'. Der Spruch "echte Liebe“ sei zwar schwierig, aber damit könne sich die Kirche arrangieren. "Voraussetzung ist aber, dass ein christlicher Bezug deutlich wird." Und auch der Verein selber bestätigte, dass das BVB-Logo in diesen Fall genutzt werden dürfe, man wolle sich nicht dem Wunsch des verstorbenen Kindes verschließen.


BVB-Grab

Kirche verweigert Kind den letzten Wunsch

n24.de am 13.11.2012

Ein katholischer Friedhof in Dortmund ringt mit dem letzten Wunsch eines verstorbenen Kindes. Jens Pascal hatte sich ein Grab ganz im Zeichen des BVB gewünscht. Doch das verstößt gegen die Regeln.

Der letzte Wunsch des kleinen Borussia Dortmund-Fans Jens Pascal wird für die Kirche zum Problem. Der krebskranke Junge wünschte sich kurz vor seinem Tod einen Grabstein mit Fußball und BVB-Emblem. Meistertrainer Jürgen Klopp hatte den Neunjährigen zuvor mit einigen Spielern in der Kinderklinik besucht. Nach seinem Tod wollen Vater und Mutter nun dem Sohn den letzten Wunsch erfüllen. Sie haben die Rechnung aber ohne die Friedhofsordnung der katholischen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung gemacht.

Der Grabstein sah einen schwarzen Granitsockel mit einem schwarz-weißen Fußball an der Spitze vor. Neben dem Namen und Daten des Kindes sollte das Logo des BVB und der Schriftzug "Echte Liebe" eingraviert werden. Der Kirchenvorstand lehnt das Grabmal ab, weil ihm die christliche Symbolik fehlt. Die Borussen hingehen folgte spontan dem Wunsch der Eltern und bestätigten, dass das BVB-Logo in diesem Fall genutzt werden könne.

 

Aufregung auf Facebook

 

Zehntausende Facebook-User machen nun im Netz mobil. Sogar eine Demo für Jens Pascal wollen sie auf die Beine stellen.

Wäre auf dem Grabstein vielleicht ein Kreuz mit vorgesehen und alles eine Nummer kleiner, könnte sich die Kirche vorstellen ihren Segen zu geben. Den Sturm der Entrüstung empfindet Kirchensprecher Michael Bodin als etwas ungerechtfertigt. Der Kirchenvorstand habe sich nur an die Friedhofssatzung gehalten.

Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur "Aeternitas" gibt der Kirche weitgehend Recht. Auf einem kirchlichen Friedhof könnten strengere Maßstäbe angewendet werden, sagte der Vorsitzende Christoph Keldenich. Er schlägt einen Kompromiss vor. Den strebt die Kirche auch an: Sie will mit dem Vater sprechen.

 

Der Streit um den Grabstein für Jens Pascal ist nicht der erste, der für Streitereien sorgt. Vor vier Jahren scheiterte der Versuch im Siegerland, einem Schalke-Anhänger das Grab mit Fußball-Kunst zu verschönern. Ein Granitstein mit einem Torwinkel aus Edelstahl, darin ein Ball mit Schalke-Emblem wurde gefertigt. Hätte der Steinmetz die städtische Friedhofsverwaltung gefragt, hätte er sich die Arbeit sparen können. Edelstahl und Fußballmotiv lehnte die Verwaltung ab. Der Friedhof wolle nicht Werbeträger für einen Verein sein, heißt es bis heute.

 

In der Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung hieß es, sie verstehe den Schmerz der Eltern des verstorbenen Jungen. Die Gemeinde bedauere, dass es bisher nicht zu einer Einigung gekommen sei. "Es ist keinesfalls unsere Absicht, dem "letzten Wunsch" des jungen Fußballfans im Wege zu stehen", schrieb sie. Der Weg für einen Kompromiss sei offen.

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